Pädagogische Autorität

Bernadette Frei

Pädagogische Autorität

Eine empirische Untersuchung bei Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen der 5., 6. und 8. Schulklasse

2003,  Internationale Hochschulschriften,  Band 404,  234  Seiten,  broschiert,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-1239-2

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Pädagogische Autorität ist von der Schule nicht wegzudenken. Als konstituierendes Element des Lehrberufs manifestiert sie sich in der sozialen Beziehung zwischen Lehrperson und Schülerinnen bzw. Schülern. Neben theoretischen Darlegungen präsentiert diese Arbeit eine Untersuchung, die auf empirischem Weg verschiedene Aspekte von pädagogischer Autorität in Erfahrung bringt. Unter anderem wird aufgezeigt, welche Kompetenzen Lehrpersonen zur Verfügung stehen, um von den Lernenden als Autorität anerkannt zu werden. In der Untersuchung wird sowohl die Perspektive der Schülerinnen und Schüler als auch diejenige der Lehrpersonen berücksichtigt.

Autoreninfo

Bernadette M. Frei, Dr. phil., 13 Jahre Grundschullehrerin; Studium der Pädagogik, Anthropologischen Psychologie und Didaktik des Mittelschulunterrichts an der Universität Zürich; Erwachsenenbildung im Bereich Belastungen und Ressourcen im Berufsfeld; Promotion 2001 an der Universität Bern; seit 1998 in der Ausbildung von Lehrpersonen engagiert.

Pressestimmen

Auf der Grundlage einer Befragung in der Schweiz [...] wurde in einer differenzierten und gut nachvollziehbaren Analyse u.a. ermittelt, dass SchülerInnen die Autorität ihrer Lehrerinnen und Lehrer vor allem auf den "Sachaspekt" [...] beziehen, während die Lehrenden selbst personenbezogene Aspekte [...] im Vordergrund sehen - ein Befund, der zur Klärung der Autoritätsbeziehungen in der eigenen Praxis anregen kann.
Aus: Die Deutsche Schule, 95. Jahrgang 2003, Heft 3, S. 383.

Im praktischen Teil hat die Autorin in einer differenzierten und gut nachvollziehbaren Analyse unter anderemn ermittelt, dass Schülerinnen und Schüler die Autorität ihrer Lehpersonen unter anderem auf den "Sachaspekt" - die Fachkompetenz - beziehen, während die Lehrenden personenbezogene Aspekte wie "Haltung und Umgang" und "Überzeugungskraft" im Vordergrund sehen. Ein Befund, der zur Klärung der Autoritätsbeziehung in der eigenen Praxis anregt.
Aus: Elternbildung 2/2004, S. 12.