Lernplattformen in der Praxis

Katja BettJoachim Wedekind (Hrsg.)

Lernplattformen in der Praxis

2003,  Medien in der Wissenschaft,  Band 20,  248  Seiten,  E-Book (PDF),  19,80 €,  ISBN 978-3-8309-6215-1

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Bei fast allen Lehr-/Lernszenarien zur (Teil-) Virtualisierung der Hochschullehre stellt sich rasch die Frage, auf welcher Plattform die Szenarien den Adressaten angeboten werden können. Damit wird ein komplexes Entscheidungsfeld betreten. Im Zentrum der Präsentation und Diskussion von Lernplattformen stehen nur allzu oft deren technische Eigenschaften und grundlegende Funktionalitäten. Seltener rücken dagegen die Verwendungsszenarien und damit zusammenhängende lehr- und lernbezogene Fragen in den Blick: Eignen sich Lernplattformen wirklich als Plattformen fürs Lernen? Welche Anforderungen stellen sie an die Lehrenden und Lernenden? Welche Lehr-/Lernszenarien lassen sich umsetzen? Welche Unterstützung wird bei "unkonventionellen" Lehrformen geboten?

Die begründete Auswahl einer Plattform anhand plausibler Anforderungen und Kriterienlisten ist das Eine, ihre Bewährung im Hochschulalltag das Andere. In diesem Band wird deshalb der Einsatz von Lernplattformen im "Alltagsgeschäft" und damit im Kontext der damit zusammenhängenden didaktischen Fragen thematisiert. Anhand der Erfahrungen in abgeschlossenen bzw. laufenden Projekten aus der Hochschule werden Möglichkeiten und Probleme der dort jeweils eingesetzten Plattformen (Clix Campus, IBT, WebCT, ILIAS, JaTek, BSCW, OLAT) dargestellt und diskutiert. Ergänzt werden diese Praxisberichte durch Beiträge, die sich mit Qualitätskriterien und Standardisierungsfragen beschäftigen, sowie mit Implementationsfragen, didaktischen Funktionen, institutionellen Rahmenbedingungen und Zukunftsvisionen.

Pressestimmen

insgesamt gesehen [wird] die gegenwärtige Lernplattform-Diskussion im Hochschulsektor informativ, kritisch und konstruktiv widergespiegelt. So werden alle wesentlichen Problemfelder eiens Lernplattformeinsatzes im Hochschulbereich aufgegriffen, die mit der Entscheidungsfindung anfangen und sich über die praktische Umsetzung bis zu organisationalen Bedingungen fortsetzen. Die inhaltliche Fülle hilft gezielt, sich über eigene Problembereiche in der Implementierung einer Lernplattform oder in der Konzeptionierung des thematischen Inputs klarer zu werden. Die einzelnen Beiträge sind durch Screenshots, Grafiken, Literaturtipps und Internetadressen anschaulich dargestellt.
Anja Kassel in: REPORT (27) 2/2004. S. 88f.

Informativ, kritisch und konstruktiv wird die gegenwärtige Lernplattformdiskussion im Hochschul-Sektor widergespiegelt. [...] Der vorliegende Band verdeutlicht allen E-learning-AnwenderInnen die Komplexität einer Lernplattform-Nutzung und hilft gezielt durch die inhaltliche Fülle, sich über eigene Problembereiche in der Implementierung einer Lernplattform oder in der Konzeptionierung des thematischen Inputs klar zu werden.
Anja Kassel in: Forum Qualitative Sozialforschung (Online Journal), 5(1)[http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-04/1-04review-kassel-d.htm].