Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens

Ulrike RinnJoachim Wedekind (Hrsg.)

Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens

Virtuelle Komponenten der Präsenzlehre

2002,  Medien in der Wissenschaft,  Band 19,  246  Seiten,  E-Book (PDF),  19,80 €,  ISBN 978-3-8309-6214-4

zurück zur Übersicht

Die neuen Medien stellen eine Herausforderung für die Hochschulen dar, die sie durchaus angenommen haben. Ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, dass der Einsatz von Multimedia und Telemedia in Lehr-/Lernszenarien ein großes Potenzial zur Veränderung und Weiterentwicklung der Hochschullehre hat. Neben Aktivitäten in zahlreichen Einzel- und Länderinitiativen wird dies nicht zuletzt durch die Beteiligung von über 500 Institutionen am Förderprogramm "Neue Medien in der Bildung" belegt. Dabei liegt der Schwerpunkt deutlich auf einer Qualitätsverbesserung in der Präsenzlehre. Dies soll erreicht werden durch den Einsatz von virtuellen Komponenten, die von vorlesungsbegleitenden Materialien bis zu komplexen Multimedia-Anwendungen und Kommunikationsszenarien reichen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass der E-Learning-Boom und die Virtualisierung der Lehre zu einer kleinen Renaissance der Hochschuldidaktik geführt haben: Der Fokus vieler Diskussionen um Lehr-/Lernszenarien liegt zunehmend auf methodisch-didaktischen Fragen.

Mit diesem Band werden Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens präsentiert, d.h. "examples of good practice", die sich in der Praxis bewährt haben und Vorbildcharakter für die Umsetzung in der Lehre bieten.

Unter einer primär medien- und hochschuldidaktischen Perspektive werden in den Beiträgen Möglichkeiten einer Anreicherung, Erweiterung und Veränderung der Präsenzlehre durch virtuelle Komponenten dargestellt. Bezug genommen wird dabei auf folgende Fragen: Wie sollen traditionelle Lehr-/Lernformen verbessert werden? Welche positiven Veränderungen werden angestrebt bzw. wurden erreicht? Welche Erfahrungen liegen bereits vor?

Pressestimmen

In "Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens" werden konkrete Beispiele einer Anreicherung, Erweiterung und Veränderung der Präsenzlehre durch virtuelle Komponenten vorgestellt. Im Vordergrund stehen medien- und hochschuldidaktische Fragen wie die Verbesserung bisheriger Lehrformen oder der Transfer von Konzepten auf andere Themenbereiche.
Aus: Personalführung 3/2003, S. 72