Nina Müller

Die soziale Angststörung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Erscheinungsformen, Verlauf und Konsequenzen

2002,  Internationale Hochschulschriften,  Band 386,  254  Seiten,  E-Book (PDF),  22,90 €,  ISBN 978-3-8309-6136-9

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Bevölkerungsrepräsentative und klinische Studien an Erwachsenen haben gezeigt, dass die soziale Angststörung (oder soziale Phobie) zu den langandauernden und stark beeinträchtigenden psychischen Störungen gehört. Dieses Buch untersucht die soziale Angststörung in der Altersspanne, in der sie üblicherweise erstmals auftritt: in der Adoleszenz. Welche Erscheinungsformen und Verläufe sind in Frühstadien der Störungsentwicklung typisch? Wer wird, wenn er einmal eine soziale Angststörung entwickelt hat, diese Störung nicht mehr los, wer gerät in eine Remission? Wie wirkt sich eine soziale Angststörung längerfristig auf die psychische Gesundheit und die Lebensgestaltung der jungen Betroffenen aus?

Der erste Teil der Arbeit bietet einen Überblick über den derzeitigen Wissensstand zur sozialen Angststörung. Im zweiten Teil wird eine eigene prospektiv-epidemiologische Untersuchung an 3021 Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorgestellt.

Autoreninfo

Nina Müller, geb. 1971, Studium der Psychologie in Bamberg. 1997-2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Klinische Psychologie und Epidemiologie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Seit 2001 wissenschaftlich und psychotherapeutisch tätig an der Universitätsklinik München und am Institut für Therapieforschung in München. Schwerpunkte: Epidemiologie, Diagnostik und Psychotherapie von psychischen Störungen.

Pressestimmen

[Die] Veröffentlichung [leistet] eine außerordentlich überzeugende Aufarbeitung des in der Studie [Early Developmental Stages of Psychopathology] gewonnenen epidemiologischen Rohmaterials zu den frühen Entwicklungsstadien der sozialen Angststörung. Die vorgelegte Arbeit Nina Müllers hat das Potential, richtungsweisend für die weitere epidemiologische Auseinandersetzung mit dem Störungsbild pathologischer sozialer Angst bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu werden.
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