im leben glauben lernen

Roland Degen (Hrsg.)

im leben glauben lernen

Beiträge zur Gemeinde- und Religionspädagogik

2000,  384  Seiten,  E-Book (PDF),  22,90 €,  ISBN 978-3-8309-5922-9

zurück zur Übersicht

Wie, wo und mit wem lernen Menschen zu glauben? Was hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, ihre Alltagserfahrungen glaubend zu verstehen und dadurch Lebensorientierung zu gewinnen? Was kann die Kirche, können die Gemeinden, Schulen, MitarbeiterInnen und Familien dazu beitragen, dieser pädagogischen Verantwortung gerecht zu werden?

Zu diesen Fragen hat Roland Degen seit 30 Jahren programmatische Vorschläge entwickelt, die hier in sorgfältiger Auswahl neu veröffentlicht werden. Zwei Beiträge von Jürgen Henkys und Friedrich Schweitzer sowie ein Schriftenverzeichnis ordnen Degens Beiträge zeitgeschichtlich und religionspädagogisch ein.

Wer sich in der Gemeinde pädagogisch engagiert und an den Schnittfeldern von kirchlicher und schulischer Bildungsverantwortung interessiert ist, findet in dem Band reichhaltiges Material. Roland Degen bietet nicht nur einen Einstieg in die Geschichte der Gemeindepädagogik, sondern lädt mit seinen nach wie vor aktuellen Beiträgen zum kritischen Weiterdenken ein.

Pressestimmen

...[Es] soll Geschmack gemacht werden auf die vielfältigen bildungstheoretischen und bildungspraktischen Arbeiten Degens. Man kann hier viele interessante Entdeckungen machen und Anregungen erfahren.
Aus: forum EB, Nr. 1, 2002, S. 67, von: Wolfgang Lück

Man kann hier viele interessante Entdeckungen machen und Anregungen erfahren.
Aus: Forum EB. H.1/2002. S. 67.

Aufsatzbände haben ihre je eigene Geschichte. Dieser verdient Beachtung und Anerkennung [...] aus mehreren Gründen: 1. Die älteren Aufsätze wurden unter den schwierigen Bedingungen der DDR-Zeit publiziert und waren nur begrenzt zugänglich. Sie dokumentieren eindrucksvoll die Entwicklung und Entfaltung pädagogischen Denkens und Handelns in den Kirchen der DDR. 2. Umfassend und intensiv hat sich D. nach der "Wende" zu den anstehenden religions- und gemeindepädagogischen Problemen geäußert. [...] 3. D. erschließt mit wacher Wahrnehmung nicht nur die Vergangenheit, sondern leitet aus der Analyse von Geschichte und Situtation wegweisende Impulse für eine umfassende Bildungsverantwortung von Kirche und Gemeinde ab. [...] Roland Degens pädagogische Fähigkeit ist geprägt von seiner Beobachtungsgabe. An interpretierten Augenblicken entfaltete er kenntnisreich große Zusammenhänge. Mit seiner narrativen und bilderreichen Sprache und mit einem feinsinnigen, machmal auch sarkastischen Humor kann er einem breiten Publikum das, was ihm wichtig ist, überzeugend und verständlich vermitteln.
Aus: Theologische Literaturzeitung 127, 2/2002, S. 156.

Die Aufsätze dieser Sammlung zeugen von einem Gespür für sprachliche Darstellung und wissenschaftlicher Kompetenz. [...] Bei der Lektüre der aspektreichen und in die Zukunft weisenden Beiträge [...]
Aus: Anzeiger für die Seelsorge. 9/2001, S. 42.

[...] Dabei kann es nicht nur darum gehen, christliche Galubensinhalte verstehen zu lernen, sondern auch Erfahrungen zu machen, wie damit das Leben zu "bestehen" ist. [...] Ob dabei die Theorieansätze und Erfahrungen der ostdeutschen Gemeindepädagogik wahrgenommen und ausgewertet werden, hängt unter anderem davon ab, ob diesbezügliche Publikationen gut zugänglich sind. [...] Die "Werkausgabe" Roland Degens könnte diesem Desiderat Abhilfe schaffen.
(Aus: Zeitzeichen, März 2001. 2.Jg.)

[...] Degen war einer fruchtbarsten Denker in den Kirchen der ehemaligen DDR, und auch nach der Wende hat er sich mit gewichtigen Beiträgen zu Wort gemeldet. [...] Spürbar wir in allen Beiträgen Degens Verankerung in Glaube und Kirche. Erkennbar ist aber auch durchgehend, dass Glaube und Kirche im pädagogischen Prozess nicht ihr konkretes So-Sein zu affirmieren haben (und sie es noch so ideenreich), sondern sich öffnen müssen, damit Menschen menschengerecht leben können. (Aus: Lernort Gemeinde-Zeitschrift für theologische Praxis, 19.Jg., H.2/2001.

"Jeder der Beiträge kommt aus einer unverkennbaren gesellschaftlichen und kirchlichen Situation.[...] eine kleine Geschichte der katechetisch-pädagogischen Diskussion zwischen 1970 und 1999 [...] Um so erstaunlicher ist: Diese jeweils zeitbezogen und zeitverflochten entstandenen Überlegungen erweisen sich immer wieder als offenkundig aktuell.[...] Degen kann kreativ mit der Sprache umgehen.[...] Und er begegnet uns als meisterhafter Erzähler.[...] Nach Degegns Auffassung erschließen sich in der Auseinandersetzung mit der Geschichte Sinnperspektiven für Gegenwart und Zukunft.[...] Die Publikation der Aufsätze von Roland Degen [...] sollte in keinem religionspädagogischen oder gemeindepädagogischen Institut fehlen. [...] Und sie bietet nicht zuletzt vielen Praktikern in den Gemeinden eine Fülle wertvoller Anstöße [...] Ich bin davon überzeugt, dass dieses Buch nicht zum Ladenhüter wird, sondern viele Leserinnen und Leser findet.
(Wolfgang Ratzmann in "Die Kirche" Nr. 47 vom 19.11.2000, S. 4.)