Religion, Ethik, Schule

Christoph Th. ScheilkeFriedrich Schweitzer (Hrsg.)

Religion, Ethik, Schule

Bildungspolitische Perspektiven in der pluralen Gesellschaft. Karl Ernst Nipkow zum 70. Geburtstag

1999,  360  Seiten,  E-Book (PDF),  22,90 €,  ISBN 978-3-8309-5697-6

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Plurale Gesellschaften wie die Bundesrepublik sind durch eine Vielfalt unterschiedlicher und zum Teil konkurrierender religiöser und ethischer Orientierungen gekennzeichnet. Diese Entwicklung ständig wachsender gesellschaftlicher Pluralität verstärkt zunehmend die Probleme der Integration. Auch die Schule - insbesondere der konfessionelle Religionsunterricht und der Ethikunterricht - werden hier vor eine neue Bewährungsprobe gestellt: Welche Normen und Werte, Orientierungen und Grundüberzeugungen können und sollen das gemeinsame Leben in der Pluralität und eine darauf bezogene schulische Erziehung leiten?

Richtungsweisende Lösungsperspektiven können folgerichtig nur im interdisziplinären Austausch entwickelt werden. Deshalb werden hier Positionen aus den Bereichen Politik und Recht, Pädagogik, Kirche und Theologie zusammengeführt, um so zur weiteren Klärung dieser Fragen beizutragen. Das Interesse richtet sich hierbei auf eine "Erziehung in Humanität", so allerdings, daß Ethik und Religion nicht als bloße Privatsache verkannt, sondern als tragende Dimensionen von Humanität anerkannt werden. Es geht um ein Leben und Lernen in der Schule, das vor den Zukunftsherausforderungen einer demokratischen und gerechten Gesellschaft nicht die Augen verschließt.

Unter den Autorinnen und Autoren sind bekannte Politiker wie Gabriele Behler, Marianne Birthler, Hindrich Enderlein und Hans Zehetmaier, evangelische und katholische Kirchenvertreter wie Klaus Engelhardt, Walter Kasper, Hermann von Loewenich und Eckhard Nordhofen sowie prominente Fachvertreter aus dem In- und Ausland wie Ingo Richter, Martin Heckel, Jürgen Oelkers, Achim Leschinsky, Heinz Elmar Tenorth, Oswald Bayer, Volker Drehsen, Wilfried Härle, Eilert Herms, Albert Biesinger, John Hull, Richard Osmer und Reiner Preul.