Selbstwertdienliches Verhalten und soziale Konflikte

Uwe Peter Kanning

Selbstwertdienliches Verhalten und soziale Konflikte

1997,  Internationale Hochschulschriften,  Band 242,  312  Seiten,  E-Book (PDF),  26,90 €,  ISBN 978-3-8309-5517-7

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Hinter dem Begriff "Selbstwertstreben" verbirgt sich das Bedürfnis eines jeden, sich selbst positiv zu bewerten. Dieses Ziel kann durch verschiedene Strategien verfolgt werden, so z.B. durch den Versuch, sich selbst durch positive Abgrenzung von einer anderen Person aufzuwerten. Von einer solchen Strategie geht jedoch ein erhebliches Konfliktpotential aus, denn Person A baut ihr Selbstwertgefühl hier auf Kosten von Person B auf.

In der vorliegenden Arbeit werden selbstwertdienliche Prozesse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes systematisiert. Hierbei kommt dem Konzept der "sozialen Vergleiche" eine zentrale Bedeutung zu. Mit Hilfe einer Feldstudie werden selbstwertdienliche Prozesse und ihre Bedeutung für soziale Konflikte am Beispiel zweier statusungleicher Gruppen - Ärzte und Krankenschwestern - analysiert.

Autoreninfo

Uwe Peter Kanning, geb. 1966, Studium der Psychologie, Pädagogik und Soziologie an der Universität Münster. 1993 Diplom im Fach Psychologie. 1993/94 Studium an der University of Kent at Canterbury, England als Stipendiat des DAAD. Anschließend DFG-Promotionsstipendium an der Universität Münster.