Migrantenkinder im vereinigten Deutschland

Claudia M. Roebers

Migrantenkinder im vereinigten Deutschland

Eine Längsschnittstudie zu differentiellen Effekten von Persönlichkeitsmerkmalen auf den Akkulturationsprozeß von Schülern

1997,  Internationale Hochschulschriften,  Band 238,  308  Seiten,  E-Book (PDF),  22,90 €,  ISBN 978-3-8309-5506-1

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Mit dem Mauerfall und den politischen Veränderungen in Osteuropa sah sich Westdeutschland über Nacht mit einem Immigrantenzustrom ungeahnten Ausmaßes konfrontiert. Dabei wurden deutsche Schulen vor die Aufgabe gestellt, eine enorme Anzahl neuer Schüler zu integrieren. Die Immigrantenkinder ihrerseits waren gefordert, sich den neuen schulischen und sozialen Bedingungen zu stellen. Diesen Akkulturationsprozeß in wesentlichen Aspekten zu beleuchten, ist das Anliegen der vorliegenden Studie. Von innovativer Bedeutung ist dabei die Verknüpfung zweier Forschungstraditionen, der Akkulturationsforschung zum einen und der Schülerpersönlichkeitsforschung als Teilgebiet der Pädagogischen Psychologie zum anderen.

Autoreninfo

Claudia M. Roebers, geb. 1964, studierte nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin Psychologie an der Universität Würzburg. Als Stipendiatin der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung forschte sie 1991 an der Florida Atlantic University, USA. Seit 1992 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychologie der Universität Würzburg tätig, wo sie 1996 promovierte. In ihren aktuellen Forschungsarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Augenzeugengedächtnis und der Suggestibilität von Kindern.