Sagen – Fakt, Fiktion oder Fake?

Helge Gerndt

Sagen – Fakt, Fiktion oder Fake?

Eine kurze Reise durch zweifelhafte Geschichten vom Mittelalter bis heute

2020,  240  Seiten,  gebunden,  mit einigen Abbildungen,  27,90 €,  ISBN 978-3-8309-4200-9

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Pressestimmen

Als Roter Faden zieht sich die Frage nach Wahrheitsanspruch, Wirklichkeit und Zweifel durch das überaus lesens- und bedenkenswerte Buch. Die Frage des Pontius Pilatus "Was ist Wahrheit?" findet schon in der Erzählung von der Verurteilung Jesu im Johannes-Evangelium (Joh 18,38) keine Antwort. Warum sollte es gerade im Reich der Sage anders sein?
Helga Maria Wolf, in: Austria Forum.

Ganz nebenbei gibt er uns damit Werkzeug in die Hand, um alten oder neuen Sagen und Balladen über historische Persönlichkeiten genauer auf den Zahn zu fühlen. Eigentlich so ein Buch, auf das wir alle gewartet haben, und das unbedingt angeschafft werden muß!
Gabriele Haefs, in: FOLKmagazin 351 5/20.

Der Band richtet sich ausdrücklich nicht allein an ein Fachpublikum, sondern an einen breiteren Interessentenkreis. [...] Man wird den Band auch später wieder zur Hand nehmen.
Thomas Schürmann, in: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 64/65 2019/2020, S. 170 f.

More subtle is the author’s placement of his legend study within the modern discipline, no longer called Volkskunde but now for the most part Europäische Ethnologie, or some similar-sounding designation like Kulturanthropologie. Gerndt’s book would have been in the past basic for a seminar or course on legend, but such courses are now rare in Germany and Austria, found today more likely in language and literature departments. This book intertwines these narratives with past and present societies, fulfilling the “Decade of Theoretical Confrontation, Debate, and Reorientation (1967-1977)” when the discipline underwent its call for viewing history from below. In this way Sagen could still be an exciting topic for students who appreciate a history of the discipline, integrating the past with the present.
James R. Dow, in: Journal of Folklore Research.

Er macht den Leser aufmerksam auf die vielen Schichten, die sich hinter einer Sage verbergen. Man wird sich bewusst, dass jedes narrative und künstlerische Erzeugnis eine Reflektion der Zeit ist, in der es entstanden ist, dabei nimmt es den Blickwinkel des Erschaffers auf diese Zeit ein und bekommt eine persönliche Note.
Daniel Hercenberg, in: Märchenspiegel 1/2021, S.54 f.

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