Good Tags – Bad Tagssold out

Birgit GaiserThorsten HampelStefanie Panke (Editor)

Good Tags – Bad Tags

Social Tagging in der Wissensorganisation

2008,  Medien in der Wissenschaft,  Band 47,  236  pages,  paperback,  29,90 €,  ISBN 978-3-8309-2039-7

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"Teile und sammle" könnte der moderne Leitspruch für das Phänomen "Social Tagging" heißen. Die freie und kollaborative Verschlagwortung digitaler Ressourcen im Internet gehört zu den Anwendungen aus dem Kontext von Web 2.0, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der 2003 gegründete Social Bookmarking Dienst Del.icio.us und die 2004 entstandene Bildersammlung Flickr waren erste Anwendungen, die Social Tagging anboten und noch immer einen Großteil der Nutzer/innen an sich binden.

Beim Blick in die Literatur wird schnell deutlich, dass "Social Tagging" polarisiert: Von Befürwortern wird es als eine Form der innovativen Wissensorganisation gefeiert, während Skeptiker die Dienste des Web 2.0 inklusive Social Tagging als globale kulturelle Bedrohung verdammen.

Launischer Hype oder Quantensprung - was ist dran am "Social Tagging"? Mit der Zielsetzung, mehr über die Erwartungen, Anwendungsbereiche und Nutzungsweisen zu erfahren, wurde im Frühjahr 2008 am Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen ein Workshop der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) durchgeführt. Die vorliegende Publikation fasst die Ergebnisse der interdisziplinären Veranstaltung zusammen.

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Obgleich die Technik der kollektiven Verschlagwortung mittlerweile eine populäre Anwendungsform des Web 2.0 darstellt, gibt es bislang nur wenige Veröffentlichungen, die sich dieser Thematik aus wissenschaftlicher Sicht annehmen, geschweige denn dieses Thema querschnittsartig darstellen. Es ist daher das Verdienst der Herausgeber/innen, einen Sammelband vorzulegen, der verschiedene Aufsätze von forschenden Autor/innen vereint und damit sowohl Grundlagen als auch Anwendungsfälle des Social Tagging authentisch darstellt.
Stefan Anderssohn auf: socialnet.de