Die Stadt der Zukunft

Urbane Räume sind von großer Heterogenität und Veränderlichkeit geprägt. Als Knotenpunkte der Weltgesellschaft sind Städte Zentren wirtschaftlichen Handelns, politischer Partizipation und gesellschaftlicher Diversität. Die Pluralisierung von Lebensstilen, die Verdichtung bestehender Nutzungsansprüche und der Wandel traditioneller Wirtschaftsstrukturen sind nur einige jener Herausforderungen, auf die eine moderne Stadtentwicklung reagieren muss. Welche gesellschaftspolitischen Ansprüche prägen den Stadtdiskurs heute? In welche Richtung weisen städtische Veränderungsprozesse? Und wie soll der öffentliche Raum ausgestaltet werden, damit er nachhaltig genutzt und belebt werden kann?

„Die Stadt der Zukunft“, der vierte Band der Reihe „University – Society – Industry“, diskutiert die Stadt der Zukunft aus vielfältiger Perspektive. 24 Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Disziplinen befassen sich mit städtischen Entwicklungslinien und geben neue Denkanstöße zur Beschäftigung mit den Städten von morgen. Neben sozialen und wirtschaftlichen Aspekten thematisieren sie stadtplanerische Konzepte und werfen trotz der Fokussierung auf den urbanen Raum einen Blick über die Stadtgrenzen hinaus.


Mit Beiträgen von

Nenad Buzjak, Heinz Faßmann, Yvonne Franz, Judith Fritz, Rudolf Giffinger, Peter Görgl, Elisabeth Gruber, Roland Gruber, Annegret Haase, Udo Häberlin, Gudrun Haindlmaier, Dirk Heinrichs, Herbert Hemis, Wolfgang Hesoun, Christof Isopp, Martina Jakovčić, Robert Kogler, Peter Mayerhofer, Robert Musil, Henning Nuissl, Walter Rohn, Johanna Rolshoven, Johannes Suitner, Nino Tomaschek, Alexander Van der Bellen, Andreas Voigt

Pressestimmen

[…] der Sammelband [zeichnet sich] durch hohe disziplinäre Diversität aus. […] Die Beiträge machen den vorliegenden Sammelband zu einer Publikation, die insbesondere für Praktiker und diejenigen Wissenschaftler zu empfehlen ist, die im Bereich der anwendungsorientierten Forschung arbeiten. Es gelingt den Beiträgen in diesem Band, die Merkmale aktueller städtischer Herausforderungen aufzuzeigen.
Anna-Lisa Müller in: Sociolgia Internationalis, 2/2015

Neben der Fülle von Einzelaspekten, die dem Thema „Zukunft der Stadt“ innewohnen und die anschaulich geschildert werden, bietet das Buch eine Vielzahl von lohnenden Denkanstößen, sich mit der Stadt von morgen weiter zu beschäftigen.
Franz Kröger in: Kulturpolitische Mitteilungen, 1/2016

Das Buch fasst Denk- und Handlungsansätze zusammen, die zentral sind für das, was wir mit der Stadt in der Zukunft verbinden. In den 16 Beiträgen kommt zum Ausdruck, dass die Stadt der Zukunft nicht nur eine Weiterentwicklung der heutigen Stadt ist, sondern dass auch in vielen Fragen und Aspekten der Stadt und ihrer Gestalt, ihrer Entwicklung und ihrer Politik ganz neu gedacht werden muss. Und es wird deutlich, dass wir Stadt auch sehr differenziert denken müssen. Im Spannungsbogen von europäischen Metropolen, Groß- und Kleinstädten und Megacities wird der Begriff der Stadt auch sehr strapaziert, wenn er nicht differenziert gedacht wird. Das Buch macht auch dies in vielen Aspekten deutlich.
Detlef Baum auf: socialnet.de

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