Die Textilfärberei vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit (14.–16. Jahrhundert)

Sabine Struckmeier

Die Textilfärberei vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit (14.–16. Jahrhundert)

Eine naturwissenschaftlich-technische Analyse deutschsprachiger Quellen

2011,  Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt,  Band 35,  356  Seiten,  broschiert,  mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen,  49,90 €,  ISBN 978-3-8309-2527-9

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Farbige Materialien sind seit prähistorischer Zeit Mittel zur Gestaltung der menschlichen Umwelt. Insbesondere die Textilfärberei unterliegt im Laufe der Zeit verschiedenen durch Handel, Handwerk und Technik beeinflussten Veränderungen. Der Aufwand beim Färben und die Seltenheit von reinen leuchtenden Farbtönen sorgen dafür, dass Farben während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit eine zentrale Rolle spielen. Sie dienen zur Verdeutlichung sozialer Hierarchien in der ständischen Gesellschaft und zur Ausgrenzung von Minderheiten.

Anhand edierter deutschsprachiger Färbeanleitungen aus dieser Zeit wird mit
Bezug zum modernen textilchemischen Wissen der belegbare Kenntnisstand analysiert. Durch nachgestellte Färbungen können die erreichbaren Farbtöne beurteilt werden und anhand von Licht- und Waschechtheitsprüfungen werden Hinweise für die Restaurierung und Erhaltung historischer Textilien diskutiert.

Autoreninfo

Sabine Struckmeier studierte Textil- und Bekleidungstechnik sowie Chemie für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Nach langjähriger Tätigkeit am Institut für Textil- und Bekleidungstechnik im Bereich Textilchemie/Veredlung ist sie seit 2009 Mitarbeiterin im Bereich Chemiedidaktik des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften der Leibniz Universität Hannover.

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