Durchgängige Sprachbildung

Imke LangeIngrid Gogolin
Unter Mitarbeit von Dorothea Grießbach

Durchgängige Sprachbildung

Eine Handreichung

2010,  FörMig Material,  Band 2,  52  Seiten,  geheftet,  19,90 €,  ISBN 978-3-8309-2183-7

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Ob Gruppen im Kindergarten oder Schulklassen – wo immer Kinder heute zusammen betreut und unterrichtet werden, finden wir ein Gemisch an sprachlichen Fähigkeiten. Es ist die Aufgabe der Bildungseinrichtungen, diese Ausgangslage bestmöglich zu nutzen und alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von den Zufällen der Herkunft und Lebenslage, so gut wie möglich mit den sprachlichen Fähigkeiten vertraut zu machen, die nötig sind, um bildungserfolgreich zu sein.

Ziel dieser Handreichung ist es, ein Bild davon zu zeichnen, wie man aus den unterschiedlichen sprachlichen Bildungsvoraussetzungen das Beste machen kann. Dazu gehört auch, dass man die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen wahrnimmt und wertschätzt. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in der Mehrzahl der Fälle in zwei oder mehr Sprachen leben, bringen ein besonderes Potential in die Lerngruppen oder Klassen ein: ihre Zweisprachigkeit.

Sprachlich heterogene Lerngruppen bilden eine besondere Herausforderung für das Lehren und Lernen insgesamt und besonders für das sprachliche Lernen. Aber sie bieten auch einen Reichtum an Möglichkeiten, die aufgegriffen werden können und zum gemeinsamen Lernen aller beitragen. Diese Handreichung soll dafür Wege weisen.

Autoreninfo

Imke Lange war von 2005–2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim FörMig-Programmträger im Themenfeld „Durchgängige Sprachbildung“. Sie arbeitet freiberuflich als Schreibtrainerin in den Bereichen akademisches und berufliches Schreiben sowie Kreatives Schreiben und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Dr. Ingrid Gogolin ist Professorin für International Vergleichende und Interkulturelle Bildungsforschung an der Universität Hamburg und eine der Leiterinnen der Forschungsgruppe DivER (Diversity in Education Research; www.diver.uni-hamburg.de) der Fakultät für Erziehungswissenschaft.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind angesiedelt im Bereich der Migrationsforschung in der Erziehungswissenschaft, und zwar mit Fokus auf Folgen der sprachlichen und kulturellen Heterogenität für Entwicklung, Erziehung und Bildung. Sie war Koordinatorin des DFG-Forschungsschwerpunkts ‚Folgen der Arbeitsmigration für Bildung und Erziehung‘ (gefördert 1993–1999), des Modellprogramms ‚Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FörMig‘ (gefördert 2003 bis 2010), des EU-7th-Framework-Projekts ‚Educational Research Quality Indicators‘ (gefördert 2008–2011), ferner Ko-Koordinatorin des Landesexzellenzclusters ‚LiMA – Linguistic Diversity Management in Urban Areas‘ der Universität Hamburg. Aktuell ist sie Koordinatorin des bundesweiten Forschungsschwerpunkts ‚Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit‘ (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020; www.kombi-hamburg.de). Mit ihrem Team unterstützt sie 14 Projekte, die im Schwerpunkt gefördert werden. Zudem leitet sie das Forschungsprojekt ‚Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ; www.mez.uni-hamburg.de)‘, in dem nach Bedingungen für eine erfolgreiche Mehrsprachigkeitsentwicklung gesucht wird.
Im Jahr 2013 hat sie den Titel eines Dr. phil. honoris causa von der Technischen Universität Dortmund verliehen bekommen. Im Jahr 2017 verlieh ihr die Universität Athen den Titel eines Dr. phil. honoris causa.

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