Förderung von Problemlösekompetenzen in Verbindung mit Selbstregulation

Christina Bauer

Förderung von Problemlösekompetenzen in Verbindung mit Selbstregulation

Wirkungsanalysen von Lehrerfortbildungen

2009,  Empirische Studien zur Didaktik der Mathematik,  Band 2,  304  Seiten,  E-Book (PDF),  27,90 €,  ISBN 978-3-8309-7168-9

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Die internationalen Vergleichsstudien und ergänzende Studien haben Schwächen der deutschen Schüler bei komplexen Aufgabenstellungen ans Licht gebracht. Zudem besteht Entwicklungspotential bei der Integration von Problemlösen in den Mathematikunterricht. In dieser Arbeit werden folgende Forschungsdesiderate aufgegriffen: Zum einen herrscht ein Mangel an empirisch erprobten Förderkonzepten zum Problemlösen und zum anderen fehlen empirische Studien, die Effekte von Lehrerfortbildungen sowohl bei den beteiligten Lehrkräften als auch den Schülern untersuchen. Basierend auf dem in diesem Projekt entwickelten materialgestützten Unterrichtskonzept zum Fördern von Problemlösekompetenzen in Verbindung mit Selbstregulation wurden Lehrerfortbildungen durchgeführt. Die fortgebildeten Lehrkräfte sollten dieses Unterrichtskonzept über die Dauer eines Schuljahres im regulären Mathematikunterricht der Sekundarstufe I umsetzen. Die Umsetzung des Unterrichtskonzeptes im Rahmen einer Feldstudie mit 48 Lehrkräften und deren Schülern wurde mithilfe unterschiedlicher quantitativer und qualitativer Erhebungsinstrumente evaluiert. Die Evaluation zeigt markante Effekte auf unterschiedlichen Ebenen: bei den Meinungen der Lehrkräfte, dem Lehrerwissen, dem Lehrerhandeln sowie auf der Ebene der Schüler.

Autoreninfo

Christina Bauer, geb. Collet, studierte von 1999 bis 2005 Mathematik und Physik (Lehramt an Gymnasien) sowie Mathematik (Diplom) an der Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz. Von 2001 bis 2005 war sie Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk. 2005 wechselte sie an die Technische Universität Darmstadt und ist dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Fachdidaktik des Fachbereichs Mathematik bei Prof. Dr. Bruder beschäftigt. Christina Collet promovierte 2009 innerhalb des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms BIQUA (Bildungsqualität von Schule).