An den Enden der Treppe

Georg Veit

An den Enden der Treppe

Ein Roman um Anna Katharina Emmerick

2009,  252  Seiten,  E-Book (PDF),  15,90 €,  ISBN 978-3-8309-7000-2

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Juli 1821: Die 11-jährige Mittin wird in den Haushalt ihrer Tante, der kranken Seherin und Mystikerin Anna Katharina Emmerick, geschickt. Die Reise wird für das sensible, aufmerksame Mädchen zu einem traumatisierenden Erlebnis und in den ersten Wochen findet sie nicht aus ihren Ängsten - zumal sie von ihrer Tante ferngehalten wird. Als Mittin von heimlichen Plänen erfährt, ihre Tante fortzuschaffen, beginnt ihr Kampf um die Tante - und um sich selbst.

Siebzig Jahre später gerät der Dichtervagabund Peer Hillgen auf die Spur der wirklichen Geschehnisse. Aber was ist wirklich?

Ein fesselnder, sorgfältig recherchierter Roman, der den Leser ins Münsterland des frühen 19. Jahrhunderts und zur Wirklichkeit der Seherin und Mystikerin Anna Katharina Emmerick führt.

Nach dem viel beachteten historischen Roman "Zeit der Krammetsvögel" und drei Kriminalromanen um den Privatfahnder Peter-Paul Pfühl legt Georg Veit hier seinen zweiten historischen Roman vor.

Autoreninfo

Georg Veit gilt als der Erfinder der Münsterland-Krimis. Geboren wurde er 1956 und hat bisher neben den vier Krimis um den Münsterland-Fahnder „Pepa“ u.a. die Satire „Helmuterkloße“ sowie die historischen Romane „Zeit der Krammetsvögel“ und „An den Enden der Treppe“ veröffentlicht. In „Dasseinsbestände“ und „Liudger I-IV. Lebensgedichte“ zeigt er sich als innovativer Lyriker. Er arbeitet an einem Gymnasium in Coesfeld, ist verheiratet und hat drei Kinder. Von 2004 bis 2009 war er Mitglied im Rat der Stadt Coesfeld.

Georg Veit im Interview

Pressestimmen

Zu diesem Buch sollte greifen, der sich für die mystische Erscheinung der Emmerick im Spiegelbild des Landlebens interessiert.
Westfälische Nachrichten, 9. Juli 2009.

Der historischen Nacherzählung aus der Sicht der Nichte gelingt es auch, zu den zum Teil sehr primitiven Lebensverhältnissen einer Kleinstadt im 19. Jahrhundert anschaulich vorzudringen, auch in die historischen Wirklichkeiten des Konfliktes zwischen Preußen und Westfalen, in die eigenartige Reserve des damaligen Dechanten von Dülmen Bernhard Rensing, der die Emmerick als Konkurrenz sieht. Es wird mancher Leser dankbar sein, auch die außergewöhnlichen Phänomene der Mystikerin in verständlicher und jeweils plastischer Sprache dargestellt zu finden – gleichsam ohne theologischen Apparat – und sie dementsprechend nachempfinden zu können.
Clemens Engling in: Emmerickblätter. 1/2009.

[...] die Ereignisse der damaligen Zeit, die Georg Veit spannend und kenntnisreich schildert. Dabei ist häufig zu erkennen, dass der Coesfelder Lehrer den Roman sorgfältig recherchiert hat [....] und sich intensiv mit der Religiosität der Mystikerin sowei der damaligen Zeit auseinander gesetzt hat.
Norbert Ortmanns in: KirchenZeitung für das Bistum Aachen. Ausgabe Stadt Aachen. 63. Jg. Nr. 48 vom 30. November 2008.

In hautnahen, von offenkundiger Vertrautheit mit den menschlichen und regionalen Eigenheiten des Westmünsterlandes zeugenden Milieuschilderungen versetzt der Ex-Velener den Leser in ein spannungsreich inszeniertes Geschehen, das sich so zwar sicher nicht abgespielt hat, aber dennoch immer dicht an biografisch überlieferten Fakten orientiert ist.
Borkener Zeitung, 29.11.2008

Der sehr betulich erzählte Roman führt den Leser ins Münsterland des frühen 19. Jahrhunderts. Bereits Clemens Brentano (1778-1842), der die Seherin kannte, hatte sich in seinem Werk mit dem Leben der Seherin beschäftigt.
Aus: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln. 42. 2008.

Aus der Perspektive der 11-jährigen Nichte Mittin, die als Hilfe in den Haushalt ihrer kranken Tante Anna Katharina kommt, lernt der Leser die außergewöhnliche Gestalt der münsterländischen Mystikerin und ihr Umfeld kennen. Dabei gelingen dem Autor nicht nur hervorragende Charakterstudien, sondern auch authentische Milieustudien, die er mit sorgfältigen Recherchen zur Geschichte und zum Umfeld der Emmerick verwoben hat. Recherchen des Dichtervagabunden Peer Hilgen und die Beziehungen Clemens Brentanos und Annette von Droste-Hülshoff zu der Mystikerin werden in den spannungsreichen Erzählfaden eingebunden. Das Werk überzeugt als außergewöhnliches Buch zu einer außergewöhnlichen Frauengestalt des Katholizismus im 19. Jahrhundert.
Lioba Speer in: Buchprofile. Januar 2009.

Veit ist es auf eindrucksvolle Weise und mit vielen bildlichen Vergleichen gelungen, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen.
Allgemeine Zeitung vom 10.09.2008.

"Georg Veit ist nicht nur ein toller Schriftsteller, er kann auch sehr lebendig vorlesen." Barbara Heuermann über die Lesung Georg Veits am 8. September 2008 in Coesfeld.
Allgemeine Zeitung, 30. 8. 2008.

Die Leser erwartet nicht nur ein spannender historischer Roman, sondern auch ein Eintauchen in die Alltagswelt des Münsterlandes zu Beginn des 19. Jahrhunderts [...] Außerdem erlebt er eine reiche Auseinandersetzung mit den Figuren der Zeit sowie mit den Fragen um Wirklichkeit und Wahrheit einer der außergewöhnlichsten Frauengestalten Westfalens.
Streiflichter Coesfeld und Dülmen (20.08.08)

Ein fesselnder, sorgfältig recherchierter Roman, der den Leser ins Münsterland des frühen 19. Jahrhunderts und zur Wirklichkeit der Seherin und Mystikerin Anna Katharina Emmerick führt.
www.echo-muenster.de, 01.09.2008.

Die Leser erwartet nicht nur ein spannender historischer Roman, sondern auch ein Eintauchen in die Alltagswelt des 19. Jahrhunderts.
Westfälische Nachrichten, 19. August 2008.