Sasse, Klaus

Klaus Sasse wurde am 18.02.1921 im westfälischen Münster geboren. Nach seiner Schulzeit in Hamburg, die er 1939 mit dem Abitur beendete, wurde er im darauffolgenden Jahr zum Arbeitsdienst herangezogen. Von 1940 an diente er bis zum Ende des II. Weltkrieges im Nachrichtendienst der Wehrmacht. Nach der Kapitulation Deutschlands wurde er in Königsberg durch russische Truppen gefangengenommen und in ein Arbeitslager gebracht. Fünf Jahre mußte Klaus Sasse unter härtesten Bedingungen in Jelabuga und anderen Lagern weiter um sein Leben kämpfen, bevor er 1950 endlich in die Heimat zurückkehren konnte. Wieder in Hamburg angekommen, entschied er sich für das Studium der Romanistik und Anglistik, das er 1959 mit dem zweiten Staatsexamen beendete. Im Anschluß wurde er als Lektor an der Universität Hamburg angestellt, wo er 1967 promovierte wurde und später als wissenschaftlicher Oberrat am Romanischen Seminar bis zu seiner Pensionierung 1986 arbeitete. 1997 begann er auf Anregung von Friedrich Korte, seine Erinnerungen an die Kriegsgefangenschaft und Kommentare zu seinen in den russischen Lagern heimlich aufgenommenen Fotos niederzuschreiben.
Am 7 Juni 2003 verstarb Klaus Sasse in Hamburg.

Bilder aus russischer Kriegsgefangenschaft


Bilder aus russischer Kriegsgefangenschaft

Erinnerungen und Fotos aus Jelabuga und anderen sowjetischen Lagern 1945-1949
mit Beiträgen von Ernst Helmut Segschneider, Friedrich Korte, Hubert E. Heckmann

2007,  278  Seiten,  broschiert,  82 s/w-Fotos,  19,90 €,  ISBN 978-3-8309-1802-8