Christopher Neumaier

Weniger familiäre Generationenkonflikte, aber fragilere Familienkonstellationen?

Konflikt- und Kompromisslinien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

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Abstract

Der zeitgenössisch in den 1960er und 1970er Jahren beobachtete „Wertewandel“ wurde als ein aufbrechender Generationenkonflikt wahrgenommen, der zu einer Pluralisierung und Individualisierung des Verhaltens in der jüngeren Generation führte. Das ist aus historischer Perspektive zu relativieren. So lehnte die Jugend Familie und Kinder nicht generell ab. Gleichwohl wurden die Familienkonstellationen fragiler.