Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Ausgabe

108. Volume, 2/2016

Schule und Evaluation

Das evaluieren wir (mal eben). Was Auftraggebende über Wirksamkeitsnachweise wissen sollten

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Author(s)

Jutta Wolff

Abstract

Auftraggebende verbinden mit dem Inauft raggeben einer Evaluation oft hohe Erwartungen, wobei die Notwendigkeit eigener vorbereitender Arbeiten teilweise unterschätzt und das Potenzial von Evaluationen, die gewünschten Erkenntnisse zu generieren, vielfach überschätzt werden. So soll mit Evaluationen häufig die Wirksamkeit eines Programms nachgewiesen werden. Verbreitet ist deshalb der Ruf nach (quasi-)experimentellen Designs, die beim Nachweis kausaler Beziehungen oft mals als „Goldstandard“ gelten. Im Beitrag wird dargestellt, welchen Begrenzungen diese Designvarianten gerade im pädagogischen Bereich unterliegen.
Schlüsselwörter: Bildungsevaluation, Evaluationsplanung, Evaluationsprozess, Evidenzbasierung, (quasi-)experimentaldesigngesteuerte Evaluation, Wirksamkeit

Customers often have high expectations when commissioning an evaluation, whereby the own planning needs are partly underestimated and the potential of evaluations to generate the desired knowledge is overestimated. Often an evaluation is intended to demonstrate the eff ectiveness of a program. Then the call for (quasi-)experimental designs, which are viewed as a “gold standard” in the detection of causal relationships, is widespread. The article illustrates the limits of these design variations in the field of education.
Keywords: educational evaluation, evaluation planning, evaluation process, evidencebased, (quasi-)experimental design driven evaluation, effectiveness


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