Handbuch zur Evaluation

Reinhard Stockmann (Editor)

Handbuch zur Evaluation

Eine praktische Handlungsanleitung

2022,  Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung,  Band 16,  2. überarbeitete und erweiterte Auflage, 518  pages,  hardcover,  59,90 €,  ISBN 978-3-8309-4602-1

With contributions by
Vera HennefeldWolfgang MeyerStefan SilvestriniReinhard StockmannLaszlo SzentmarjayJanis WickeNiklas Zierke

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Ziel dieses Buches ist es, kompakt und nutzerfreundlich Grundkenntnisse für die Planung, Durchführung und Anwendung von Evaluationen zu vermitteln. Hierfür greift es auf die inhaltlichen Konzepte und Unterlagen zahlreicher Kurse zur Evaluation im In- und Ausland zurück.

Das Buch richtet sich an Interessierte, die erst über wenige Kenntnisse im Bereich der Evaluation verfügen und sich weiterbilden möchten. Es dient sowohl Personen, die Evaluationen selbst durchführen als auch Entscheidungsträgern, die Evaluationen in Auftrag geben, aber auch denjenigen, die evaluiert werden. Alle Beteiligten an einer Evaluation sollten wissen, welche Charakteristika und Standards eine professionell und kompetent durchgeführte Evaluation auszeichnen.

Die zweite Auflage wurde vollständig überarbeitet und um ein Kapitel zum Monitoring und einen Einblick in den politischen Kontext erweitert.

press

Wer bis dato noch keine methodologischen sozialwissenschaftlichen Werke zur Kenntnis genommen hat, ist mit diesem Buch bestens beraten. Denn es bietet Handlungsrichtlinien bis hin zur detaillierten Beschreibung. [...] Gerade in seiner praxeologischen Detailliertheit und guten Nachvollziehbarkeit weist der Sammelband über „klassische“ Einführungswerke in die empirische Sozialforschung hinaus. Ebenso dürften Lesende von dem Handbuch angesprochen werden, die daran interessiert sind, empirische sozialwissenschaftliche Aspekte im Kontext von Evaluation zu reinterpretieren.
Frederic Fredersdorf auf: soziales_kapital.at

Der Band stellt insgesamt alle wichtigen Themen und Fragen im Evaluationsprozess in einer wirlich sehr praxisnahen und gut verständlichen Form dar. Layout und Präsentation des Textes werden dem Titel Handbuch voll gerecht und erleichtern durch die klaren Gliederungen und Darstellungsformen mit Tabellen und graphisch abgehobenen Zusammenfassungen die Lektüre. Dies macht den Band zu einem wirklichen Leitfaden für Praktiker. Die Autoren und Autorinnen kombinieren ihren wissenschaftlichen Hintergrund mit praktischer Evaluationserfahrung, sicher ein Alleinstellungsmerkmal. [...] Aus der Sicht eines Praktikers ist der Band ein überaus nützliches und aktuelles Kompendium, das für alle an Evaluierungen Beteilgten immer wieder als handliches Repetitorium und Nachschlagewerk dienen kann und ihnen genau dafür empfohlen wird.
Theo Mutter in: Peripherie. 116. 2009.

Meines Erachtens ist es gut gelungen, das gesamte Tätigkeits- und Entscheidungsspektrum abzubilden. [...] Für beide Bücher [auch Band 5 aus der Reihe Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung] gilt, dass sie einen umfassenden Eindruck über das von der CEval in Praxis und Ausbildung vertretene Konzept liefern - und damit eine zentrale Informationsquelle für die Fachöffentlichkeit und alle Interessenten am Master-Studiengang bieten. Das "Handbuch" bietet einen Einstieg, der mit "Evaluation und Qualitätsentwicklung" - vor allem hinsichtlich der theoretischen Herleitung - vertieft werden kann.
Susanne Giel in: Sozialwissenschaften und Berufspraxis (SuB), 31. Jg. (2008), Heft 1

Dieses Buch ist das letzte in einer Trilogie zur sozialwissenschaftlichen Evaluationsforschung und stellt eine anregende und ausgesprochen praxisorientierte Handreichung dar.
Aus: Informationen, Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Das Buch schließt eine Lücke im bisherigen deutschsprachigen Buchangebot zur Evaluation. [...] Bereits gut ausgebildete externe oder interne Evaluationsfachpersonen [...] finden weiter Führendes und Vertiefendes. [...] Insgesamt ist das Buch ein wichtiger Beitrag, um die Ausbildung in Evaluation auf eine solide Grundlage zu stellen.
Hanne Bestvater in socialnet.de

Der CEval Ansatz einer wirkungsorientierten Evaluation erweist sich als fruchtbar für die Praxis. […] Für Praktiker, aber auch für Wissenschaftler und Lehrende vermittelt die kompakte und nutzerfreundliche Darstellung der Vorgehensweise bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Evaluationen eine gelungene Hinführung eines reflektierten Einsatzes von Evaluationsverfahren und -methoden. Die instruktiven Übersichten, Zusammenfassungen und praktischen Handreichungen leisten einen wichtigen Beitrag für eine professionelle Entwicklung der Evaluation. Im deutschsprachigen Raum, zum Nachschlagen und zur Orientierung wird das Handbuch für die Praxis und Lehre unersetzlich sein.
Gerd-Michael Hellstern in: Zeitschrift für Evaluation, 2008, Heft 1

Angesichts der riesigen Menge an Wissen, Fakten, Informationen und Befunden, die dieses Buch zur Verfügung stellt, besteht seine Qualität vor allem darin, immer wieder Zusammenhänge deutlich zu machen, den roten Faden der Verlaufslogik einer Evaluation und ihres Kontextes gut aufzuzeigen und vor allem die vielen, in den einzelnen Kapiteln dargestellten Details anhand von gut aufbereiteten Zusammenfassungen, Checklisten, Anwendungsbeispielen, Praxisleitfäden und auch grafischen Visualisierungen auf eine äußerst benutzerfreundliche Weise zu präsentieren. (...) Das Handbuch stellt alle wichtigen Grund- und Detailkenntnisse zur Evaluation gut aufbereitet zusammen. Die Struktur dieses kompetenten Nachschlagewerks erlaubt, es auch als und Lehr- und Arbeitsbuch zu verwenden. Zum inzwischen sozialwissenschaftlich komplexen Thema Evaluation finden Lehrende und sich Weiterbildende, Akteure und Stakeholder alle wichtigen Informationen zu Methoden, Strategien, Konzepten und Kriterien bei der Planung, Durchführung und Verwertung von Evaluationen und ihren Befunden. So profitieren von diesem empfehlenswerten Handbuch ebenso Studierende wie auch alle anderen, die sich intensiv mit diesem ständig wachsenden und sich ausdifferenzierenden Feld der Sozialwissenschaften auseinandersetzen wollen.
Joachim König, erschienen auf: socialnet.de, 30.11.2022 https://www.socialnet.de/rezensionen/29864.php

Das Handbuch beschreibt den Gegenstand umfassend und es ist durchaus praktisch. Auch der Sachindex hilft dabei, Antworten auf Detailfragen zu bekommen. Darüber hinaus bietet es zusätzlich vielfältige Anregungen für Vertiefungen, vor allem durch dichte Hinweise auf weiterführende Literatur [...]. Was die Adressatinnen und Adressaten betrifft, würde ich mir auch wünschen, dass diejenigen, die Statistik- und Methodenprofessuren besetzen, sich mit dem Handbuch beschäftigen würden. [...] Das Handbuch für Evaluation [...] kann durch die Herausarbeitung der Charakteristika des Paradigmas dessen Professionalität stärken und womöglich sogar einen Beitrag dazu leisten, Evaluation in Richtung einer Profession zu entwickeln.
Wolfgang Böttcher, in: Zeitschrift für Evaluation, 1/2023, S. 182-185.

Zusammenfassend erhalten Studierende, Praktikerinnen und Praktiker und auch erfahrene Evaluierende mit der neuen Auflage des Handbuchs zur Evaluation eine deutlich erweiterte und auf den Stand der Zeit gebrachte Fassung des Klassikers.[...] Stockmanns Engagement für die Professionalisierung und Institutionalisierung von Evaluation hat so mit dem Handbuch eine Institution eigener Art geschaffen, deren Rezeption hoffentlich die häufig vorzufindenden Missverständnisse zu Status und Qualitätsmerkmalen von Evaluationen aufzuklären hilft.
Stephan Grohs, in: dms – der moderne staat, Jg. 16, Heft 1/2023, S. 269–271

Dieses Handbuch ist sicher die umfassendste Publikation zu Evaluationen im deutschsprachigen Raum. [...] Die hilfreichen Informationen und Erläuterungen der methodischen Ansätze und die Präsentation einer umfangreichen Toolbox stellen den zentralen Teil dar. Besonders hilfreich sind die zahlreichen vergleichenden Tabellen und systematisierenden Schaubilder für den zusammenfassenden Überblick. [...] die verschiedenen zugrundeliegenden Theorien und der gesellschaftspolitische Kontext jedes Kapitels [...] geben [...] dem Band auch einen enzyklopädischen Charakter.
Theo Mutter, in: PERIPHERIE – Politik • Ökonomie • Kultur 2-2023, S. 171 f.

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