Interview und Film

Joachim WossidloUlrich Roters (Editor)

Interview und Film

Volkskundliche und ethnologische Ansätze zu Methodik und Analyse

2003,  Münsteraner Schriften zur Volkskunde/Europäischen Ethnologie,  Band 9,  212  pages,  E-Book (PDF),  22,40 €,  ISBN 978-3-8309-6308-0

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Dieser Band vereint elf Beiträge aus den Bereichen Volks- und Völkerkunde zum Thema "Interviews im Film - gefilmte Interviews". Behandelt werden dabei die verschiedensten Aspekte des ethnologischen, volkskundlichen und dokumentarischen Films, von praktischen Arbeitshinweisen und theoretisch-methodischen Problemen bis hin zu Analysen filmischer Werke. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von gefilmten Interviews in den verschiedensten Arbeits- und Forschungszusammenhängen deutlich.

Nachwuchswissenschaftler und international angesehene Experten auf dem Gebiet der Visuellen Anthropologie beleuchten das Thema überwiegend vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen und bringen damit eine Diskussion wieder in Gang, die in den letzten Jahren ins Stocken geraten war.

Dieses Buch ist der erweiterte Tagungsband der gemeinsamen Arbeitstagung der Filmkomission der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde und der AG-Visuelle Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde, die in Göttingen vom 20.04. bis zum 22.04.2001 stattfand.

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Alles in allem bietet "Interview und Film" nicht nur für jene Fachvertreter, die sich mit dem Thema in besonderem Maße beschäftigen, sondern auch für den ethnologischen Mainstream eine Reihe von Impulsen.
Peter F.N. Hörz in: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 50. Jg. 2005. S. 332ff.

Abgesehen von wissenschaftlich-methodischer Diskussion bietet der Tagungsband übrigens auch eine Reihe interessanter praktischer Ratschläge: Sowohl Ballhaus als auch Beate Engelbrecht und Manfred Krüger erzählen aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in Interview-Situationen.
Kathrin Lindauer in: Bayrisches Jahrbuch für Volkskunde. 2005.

In großer Breite dokumentiert der vorliegende Band das Problemfeld für ethnologische und volkskundlische Filmprojekte. Neben Edmund Ballhaus' sorgfältigem Einleitungskapitel finden sich Projektberichte und Einzeluntersuchungen, die immer wieder neue Schlaglichter auf das Problem werfen, einen egaltiären Impuls im dokumentarischen Arbeiten zu realisieren. Dies ist nützlich und anregend. Und ein Muss für alle Seminare, die in das dokumentarische Arbeiten in Ethnologie und Volkskunde einführen.
Hans J. Wulff in: MEDIENwissenschaft 4/2004. S. 487f.