Ambivalente Zufriedenheit

Eduard Brandstätter

Ambivalente Zufriedenheit

Der Einfluß sozialer Vergleiche

1998,  Internationale Hochschulschriften,  Band 278,  120  pages,  E-Book (PDF),  19,50 €,  ISBN 978-3-8309-5638-9

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Macht Geld glücklich? Wollen Menschen möglichst viel Geld verdienen oder genügt ein höheres Gehalt gegenüber den Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunden? Die vorliegende Arbeit geht diesen Fragen nach und stellt die These auf, daß Menschen nicht immer am zufriedensten sind, wenn sie maximal mehr verdienen als andere.

Am Beispiel von Geld zeigt der Autor auf, daß soziale Vergleiche unterschiedliche Auswirkungen haben können: Die bessergestellte Person kann Zufriedenheit oder Mitleid empfinden, die schlechtergestellte Person Unzufriedenheit oder Mitfreude erleben. Unter welchen Bedingungen der Kontrasteffekt (Zufriedenheit – Unzufriedenheit) beziehungsweise der Empathieeffekt (Mitleid – Mitfreude) auftritt, ist eine Fragestellung dieser Arbeit. Die Daten unterstützen die Hypothese, daß eine Schlechterstellung mehr Unzufriedenheit auslöst als eine Besserstellung Zufriedenheit