Reinhard Stockmann,
Wolfgang Meyer
(Editor)
Die Institutionalisierung der Evaluation in Europa
2021, Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, Band 15, 428 pages, paperback, 44,90 €, ISBN 978-3-8309-4346-4
With contributions by
Pertti Ahonen,
Monika Bartosiewicz-Niziołek,
Roland Blomeyer,
Richard Boyle,
Martin Brown,
María Bustelo,
Beata Ciężka,
Peter Dahler-Larsen,
Bart De Peuter,
Ana Diogo,
Ansgar Eussner,
Weronika Felcis,
Hanne Foss Hansen,
Katarzyna Hermann-Pawłowska,
Nina K. Hietakangas,
Teodora Diana Iacob,
Carolien Klein Haarhuis,
Seweryn Krupnik,
Clément Lacouette-Fougère,
Gerry McNamara,
Erica Melloni,
Wolfgang Meyer,
Johanna Nurmi,
Joe O'Hara,
Valérie Pattyn,
Oto Potluka,
Jiří Remr,
Benoit Simon,
Reinhard Stockmann,
Piotr Strzęboszewski,
Agnieszka Szczurek,
Nicolae Toderaş,
Petri Uusikylä,
Krišjānis Veitners,
Thomas Widmer,
Tracey Wond
Das Globe-Projekt des Centrums für Evaluation CEval strebt eine weltweite Bestandsaufnahme zum Stand der Institutionalisierung von Evaluation auf nationaler Ebene an. Dies ist der erste Band zu den Entwicklungen in 16 europäischen Ländern und in zentralen Institutionen der Europäischen Union. Untersucht werden anhand eines gemeinsamen Analyseleitfadens drei zentrale gesellschaftliche Systeme, nämlich das politische, das soziale und das Professionssystem. Hierfür konnten insgesamt 37 Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Ländern und Institutionen gewonnen werden, die entsprechend der Vorgaben Recherchen durchgeführt und Länderbeschreibungen erstellt haben. Die Vorgehensweise ermöglicht zudem einen Ländervergleich, der in einer Synthese zum Stand der Institutionalisierung der Evaluation in Europa mündet.
press
SchlusswortDer von Reinhard Stockmann und Wolfgang Meyer herausgegebene Sammelband stellt nicht nur den gelungenen Versuch dar, die Institutionalisierung der Evaluation in Europa empirisch zu erfassen und einem breiten Leserkreis zugänglich zu machen, sondern leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der künftigen Forschung über Evaluation. Als Bestandteil des „Evaluation "Globe“-Projekts setzt er Maßstäbe, was die einheitliche Beschreibung und Vergleichbarkeit des Institutionalisierungsgrads der Evaluation in unterschiedlichen Ländern betrifft. Die Lektüre des Buches ist aufgrund der unterschiedlichen Stile und Perspektiven der einheimischen Verfasserinnen und Verfasser kurzweilig, abwechslungsreich und lehrreich. Die Evaluationscommunity darf sich auf die kommenden Bände des „Evaluation Globe“-Projekts freuen und kann sich das Warten bis zu deren Erscheinen mit der lohnenswerten Lektüre des Europabandes verkürzen.
Christoph E. Müller, in : Zeitschrift für Evaluation, 21. Jahrgang 2022, Heft 1, S. 112-114.
