Tübinger Archäologische Taschenbücher

herausgegeben von Manfred K. H. Eggert und Ulrich Veit


Der Ur- und Frühgeschichtswissenschaft des deutschsprachigen Raumes fehlen Publikationsorgane, in denen nicht die Edition und Analyse archäologischer Quellen, sondern übergreifende theoretische, methodische und kulturvergleichende Arbeiten im Mittelpunkt stehen. So positiv es für die Archäologie ist, daß ihr beständig neue Quellen zuwachsen, so gilt doch andererseits auch, daß die Interpretation dieser Quellen einer Metaebene bedarf, auf der die methodischen Verfahren, die interpretatorischen Konzepte und die leitenden Theorien in Auseinandersetzung mit anderen Kultur- bzw. Geschichtswissenschaften reflektiert werden müssen. Dies gilt nicht minder für die Selbstvergewisserung des Faches im akademischen wie im gesellschaftlichen Rahmen. Die Tübinger Archäologischen Taschenbücher möchten ein Forum für die Diskussion jener Fragen sein, die nicht die archäologischen Phänomene eines bestimmten Raumes und einer bestimmten Zeit, sondern die Archäologie selbst betreffen.
Lieferbare Bände:
  1. Marlies Heinz, Manfred K. H. Eggert, Ulrich Veit (Hrsg.): Zwischen Erklären und Verstehen? Beiträge zu den erkenntnistheoretischen Grundlagen archäologischer Interpretation
  2. Peter F. Biehl, Alexander Gramsch, Arkadiusz Marciniak (Hrsg.): Archäologien Europas / Archaeologies of Europe. Geschichte, Methoden und Theorien / History, Methods and Theories
  3. Ulrich Veit, Tobias L. Kienlin, Christoph Kümmel, Sascha Schmidt (Hrsg.): Spuren und Botschaften. Interpretationen materieller Kultur
  4. Stefan Burmeister, Nils Müller-Scheeßel (Hrsg.): Soziale Gruppen – kulturelle Grenzen. Die Interpretation sozialer Identitäten in der Prähistorischen Archäologie
  5. Christoph Kümmel, Beat Schweizer, Ulrich Veit (Hrsg.): Körperinszenierung – Objektsammlung – Monumentalisierung: Totenritual und Grabkult in frühen Gesellschaften. Archäologische Quellen in kulturwissenschaftlicher Perspektive
ISSN 1436-5219
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