Friederike Schepper-Lambers

Beerdigungen und Friedhöfe im 19. Jahrhundert in Münster

Dargestellt anhand von Verordnungen und Archivalien


Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterben findet in der modernen Gesellschaft nur begrenzt statt. Gedanken an den eigenen oder den fremden Tod werden verdrängt, das Sterben wird in der Regel aus dem vertrauten Umfeld der Familie in die sterile Atmosphäre eines Krankenhauses verlagert. Der gleiche Prozeß zunehmender Distanzierung läßt sich auch am Beispiel des Toten- und Begräbnisbrauchtums dokumentieren. Hierin zeigt sich ein Bewußtseinswandel im Umgang mit dem Thema Tod, dessen Wurzeln im 19. Jahrhundert liegen.

1992, Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd. 73, 222 Seiten, br., 9,90 EUR, ISBN 978-3-89325-977-9

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