Marion Grob

Das Kleidungsverhalten jugendlicher Protestgruppen in Deutschland im 20. Jahrhundert

Am Beispiel des Wandervogels und der Studentenbewegung


Gruppierungen unterschiedlicher Art entwickeln ihre Kleidung nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, ihren Normen und Werten. Die Wandervogelbewegung der Jahrhundertwende und die Studentenbewegung der späten 60er Jahre sind die Beispiele, an denen Grob diesen Gedanken facettenreich konkretisiert. Sie zeigt, daß die straffe Organisation der eher unpolitischen Wandervögel ein anderes Kleidungsverhalten nach sich zog, als die politisch stark engagierte, aber weniger organisierte Studentenbewegung. Ebenso legt die Autorin dar, aus welchen Haltungen heraus das jeweilige Kleidungsverhalten entstand und wo Berührungspunkte im Kleidungsstil beider Protestgruppen existieren.


1985, Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd. 47, 368 Seiten, br., 12,70 EUR, ISBN 978-3-89325-959-5

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