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Sonja M. Esser

Das Kreuz – ein Symbol kultureller Identität

Der Diskurs über das "Kruzifix-Urteil" (1995) aus kulturwissenschaftlicher Perspektive


Die Bekanntgabe des "Kruzifix-Urteils" im August 1995 hat einen in der Bundesrepublik beispiellosen Streit ausgelöst. Wochenlang war die Entscheidung Thema in den Medien der Bundesrepublik – für die Kulturwissenschaft eine einmalige Gelegenheit, die Bedeutungen und Konnotationen des Kreuzsymbols in der gegenwärtigen Gesellschaft zu analysieren und sich auf diese Weise auch dem eigentlichen Kern der Auseinandersetzung zu nähern. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die Diskussion über das Kruzifix-Urteil letztlich ein Streit über die Werte der bundesrepublikanischen Gesellschaft war und hier der Versuch unternommen wurde, einen Wertekonsens zu konstruieren und kulturelle Identität zu schaffen.

Autoreninfo

Sonja M. Esser studierte Volkskunde/Kulturwissenschaften an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität in Bonn. Während des Studiums arbeitete sie als Lektorin und Redakteurin in einem kulturwissenschaftlichen Verlag und wechselte von dort in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Studentenwerks. Sie lebt in Bonn und Berlin.

Pressestimmen

Die Autorin hat das für eine Magisterarbeit sehr anspruchsvolle Thema gewissenhaft gemeistert. Die Untersuchung gewährt nicht zuletzt einen straffen Überblick zum Verfahrensablauf und bietet mit der Liste der Pressepublikationen ein einschlägiges Quellenverzeichnis zum Thema
Aus: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2001, S.200.


1999, Bonner kleine Reihe zur Alltagskultur, Bd. 5, 104 Seiten, br., 15,30 EUR, ISBN 978-3-89325-812-3

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