Der Einfluß von Unterrichtsformen und Lehrmethoden auf die schulischen Leistungen ist ein zentrales Thema in der gegenwärtigen empirisch-pädagogischen Forschung. Bislang existieren kaum empirische Vergleichsstudien. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Lücke zu schließen. Hierzu werden die unterrichtlichen Prozeßvariablen des Leseunterrichts in ersten Grundschulklassen unter Berücksichtigung der schulischen Rahmenbedingungen beschrieben. Außerdem wird der spezifische Einfluß von Leseunterricht auf die Lesefähigkeit am Ende der ersten Grundschulklasse aufgezeigt. In diesem Zusammenhang wird zudem die Frage diskutiert, ob es im Anfangsunterricht der Grundschule für unterschiedliche kognitive Lernvoraussetzungen unterschiedlich "optimale" Unterrichtsformen gibt.
AutoreninfoJan Poerschke, geboren 1966 in Hamburg, studierte von 1988 bis 1993 Psychologie an der Universität Hamburg. Zunächst beim Beltz Verlag, seit 1997 ist er beim Hogrefe-Verlag in der Abteilung "Deutsche Schultests" tätig. 1999, IHS, Bd. 319, 160 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-89325-784-3
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