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Peter-Michael Steinsiek

Nachhaltigkeit auf Zeit

Waldschutz im Westharz vor 1800


Kaum eine politische Debatte, in der es um die ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen menschlichen Lebens auf unserem Planeten geht, kommt heute ohne einen Hinweis auf das Erfordernis nachhaltiger Entwicklungsformen aus. So sehr man von ihrem Nutzen überzeugt zu sein scheint, so kontrovers werden die zahlreichen Konzepte zur Umsetzung von Nachhaltigkeit diskutiert. Ihre historische Komponente ist nun Gegenstand dieses Buches. Es wird dargelegt, welche politischen Mechanismen nach Wiederaufnahme des Bergbaus im westlichen Harz seit dem 16. Jahrhundert den Umgang mit der zentralen Ressource Wald etwa zweihundertfünfzig Jahre lang bestimmten – und welche Auswirkungen dies auf allfällige Nachhaltigkeitsziele und die Waldökosysteme selbst hatte.

Autoreninfo

Peter-Michael Steinsiek, Jahrgang 1958, hat in Göttingen und Zürich Forstwissenschaften studiert. Er ist seitdem im Rahmen verschiedener forst- und umweltgeschichtlicher Projekte am Institut für Forstpolitik, Forstgeschichte und Naturschutz der Universität Göttingen beschäftigt. Die Analyse von Zustand und Entwicklung der Wälder in der frühen Neuzeit bildet mit ihren politischen und gesellschaftlichen Dimensionen einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Pressestimmen

"Peter-Michael Steinsiek hat mit seiner eindrucksvollen, quellenmäßig gesättigten und statistisch unterlegten Studie wesentliche neue Forschungsergebnisse über die Waldnutzung im Westharz geliefert, die geradewegs zur weiteren Diskussion zwischen Vertretern unterschiedlicher Forschungsansätze einladen."
[Michael Fessner im Braunschweiger Jahrbuch für Landesgeschichte Bd. 81 (2000)]


1999, Cottbuser Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt, Bd. 11, 344 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-89325-779-9

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