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Sabine Martschinke

Der Aufbau mentaler Modelle durch bildliche Darstellung

Eine experimentelle Studie über die Bedeutung der Merkmalsdimensionen Elaboriertheit und Strukturiertheit im Sachunterricht der Grundschule


Wie müssen Bilder gestaltet werden, damit sie sinnvoll zum Aufbau komplexen und vernetzten Wissens im Sachunterricht der Grundschule beitragen? Der Ansatz der mentalen Modelle wird herangezogen, um den Weg von der externen Präsentation in Form von Bildern zur internen Repräsentation zu klären und unter didaktischer Perspektive zu optimieren.

In der vorliegenden Untersuchung wurden die beiden Bildmerkmale "Elaboriertheit" und "Strukturiertheit" in ihrem Ausprägungsgrad variiert und unterschiedlich kombiniert. Die regressionsanalytische Auswertung und die interpretativ hilfreichen Ergebnisse aus der individuellen Wissensdiagnose einzelner Schüler lassen den Schluss zu, dass sog. "logische" Bilder mit hohem Strukturierungsanteil – insbesondere wenn sie durch einen hohen Elaboriertheitsgrad dem Schüler eine Verknüpfung mit dem Vorwissen ermöglichen sehr wohl hilfreich beim Verstehen und Behalten anspruchsvollen biologischen Wissens sind.

Autoreninfo

Sabine Martschinke, Dr. phil, Jahrgang 1960, Akademische Rätin am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Erlangen-Nürnberg


2001, IHS, Bd. 307, 320 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-89325-740-9

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