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Claudia Hastedt

Selbstkomplexität, Individualität und soziale Kategorisierung


In unserer Gesellschaft bestimmt Individualität wesentlich den Wert unseres Selbstbildes. Auf der anderen Seite können wir gar nicht umhin, uns in vielen Situationen auch in kollektiven Kategorien, z.B. als Frau, Raucher usw. zu definieren. Wann und unter welchen Bedingungen sehen wir uns und andere als unverwechselbare Individuen und wann als Vertreter sozialer Gruppen? Die Antwort auf diese Frage wird wesentlich bestimmt von unserem Selbstkonzept, d.h. dem Wissen über die eigene Person. Die vorliegende Untersuchung bietet zunächst einen Überblick über die Forschung zum Selbstkonzept, zu sozialer Identität und zu sozialer Kategorisierung. In mehreren Studien wird dann die Bedeutung des Selbstkonzeptes und seiner Komplexität für die Identifikation mit der eigenen sozialen Gruppe und für die Kategorisierung anderer untersucht. So können schließlich auch soziale Phänomene wie Stereotypisierung und Diskriminierung tiefergehend beschrieben werden.

Autoreninfo

Claudia Hastedt, Psychologiestudium und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 1997 Hochschulassistentin in der Fachrichtung Psychologie an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Forschungsschwerpunkte: Stereotype und Vorurteile, soziale Kategorisierung, Selbstkonzept und soziale Identität.


1998, Texte zur Sozialpsychologie, Bd. 2, 206 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-89325-662-4

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