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Burkhart Lauterbach

Angestelltenkultur

"Beamten"-Vereine in deutschen Industrieunternehmen vor 1933


Wie gestalten Angestellte ihren Alltag? Welche Strategien wenden sie an, um sich sozial abzugrenzen? Wie konstruieren sie ihre spezifische Identität?

Am Beispiel von firmengebundenen Vereinen, die sich nicht von ungefähr "Beamten"-Vereine nennen, erkundet die Studie die Angestelltenwelt in Kaiserreich und Weimarer Republik. Gleichermaßen erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem um 1930 in den wissenschaftlichen Diskurs eingeführten Konzept "Angestelltenkultur". In welche Wirklichkeitsausschnitte gestattet es Einsichten und Verständigungen? Hat es diese Kultur eigentlich jemals gegeben?

Pressestimmen

Mit vorliegender Studie, die mit einigen Bildern illustriert und durch ein engmaschiges Register erschlossen ist, ist ein instruktiver und wichtiger Beitrag zur Mentalitätsgeschichte in Kaiserreich und Weimarer Republik gelungen.
Aus: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürberg, 89(2002), S. 230f.


1998, Münchner Beiträge zur Volkskunde, Bd. 23, 280 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-89325-658-7

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