Diese Studie untersucht den Einfluß politischer und ideologischer Entwicklungen auf das Verhältnis zwischen deutschen Immigranten und Dänen im Kopenhagen des 19. Jahrhunderts unter den Bedingungen eines sich stärker entwickelnden dänischen Nationalgefühls. Sie verbindet dabei empirische Grundlagenforschung mit der makrohistorischen Analyse des von den Kriegen um Schleswig und Holstein geprägten politisch-gesellschaftlichen Umfeldes der Immigranten und mit mikrohistorischen Befunden über individuelle Strategien im Umgang mit dem Integrationsdruck. PressestimmenDie vorliegende sorgfältige Untersuchung eröffnet aufschlussreiche Einblicke in ein bis dahin von der Forschung noch weitgehend unbeachtetes Gebiet der deutsch-dänischen Beziehungen. Sie zeigt, dass die Situation der deutschen Immigranten immer auch von der unterschiedlichen gegenseitigen Wahrnehmungen zwischen zugewanderten Deutschen und eingesessenen Dänen bestimmt war. Insofern trägt die Arbeit auch einen Teil dazu bei, die hier und da noch anzutreffenden Schwierigkeiten und Vorbehalte gegenüber der europäischen Einigung und ihre historischen Ursachen zu erhellen. 1999, IHS, Bd. 309, 304 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-89325-649-5
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