Warum ein "Ratgeber"? Weil Angebote zur Umweltbildung bisher mehr zufällig als systematisch und sequentiert erfolgen. Schwerpunktbildungen hängen daher von der Selbstorganisation und Mitgestaltung des Studienverlaufs ab.
- Was möchte ich – was bietet der Dozent – was ermöglichen die Institutionen oder das Internet?
- Welche wissenschaftliche und berufliche Orientierung ist erforderlich und wo findet man sie?
Für wen ein "Ratgeber"? Für Studierende und Lehrende, die an einer effektiven Umweltbildung interessiert sind und überlegen:
- Welche Ziele, Lernprozesse und Arbeitsfähigkeiten sind für ein nachhaltiges Umwelthandeln bedeutsam?
- Welche hochschul- bzw. schuldidaktischen Veränderungen sind für ökologische Lehr-/Lernstrategien erforderlich?
Wann werden welche "Kriterien und Erfahrungen" in der Aus- und Fortbildung besonders bildungsrelevant, z. B.:
- zur Auswahl und Vernetzung von inhaltlichen, systematischen und methodischen Unterrsichtsangeboten?
- zur Überprüfung der eigenen Studien- und Unterrichtsfähigkeit?
- für eine Auseinandersetzung mit Prüfungs- und Anstellungsbedingungen?
Wo finde ich "Hilfen" zur Studienorientierung, -organisation und zur Berufsvorbereitung? Wie lassen sie sich nutzen:
- zu Beratungen unter KommilitonInnen und DozentInnen?
- für eine Kooperation mit Vertretern von NROs und Verwaltungen?
- bei Praxiserfahrungen in Betrieben und Bildungsinstitutionen?
Prüfen Sie die Studienangebote, Praxisfelder und Ihre eigenen Ressourcen; denn, wer will in der Umweltbildung schon als "Karusselpferd mit verbundenen Augen" im Kreise laufen?
Aus dem Inhalt
Klaus Schleicher
Aufgaben einer Umweltbildungs-Beratung
Klaus Schleicher
Bedeutung, Kontexte und Entwicklung von 'Beratung'
Unterschiedliche Beratungsbedarfe und -interessen wahrnehmen
Christian Möller
Anregungen zur studentischen Selbstvergewisserung
Eigene Standpunkte und ressourcen klären
Matthias Döbler
Entscheidungshilfen für die Studien und Arbeitsplanung
Konkurrierende Ziele überdenken und austarieren
Anke Plickat
Folgenabschätzung der Praxis- und Arbeitsrelevanz
Künftige Berufs- und Marktanforderungen einschätzen
Heinz-Hermann Peitz
Nutzung der 'neuen Medien' in der Umweltbildung
Mediale Lernpotentiale können unabhängiger machen
Matthias Döbler
Umgang mit komplexen Umweltproblemen
Wissenschaftliche Perspektiven sind zu integrieren
Matthias Döbler, Christian Möller, Anke Plickat, Klaus Schleicher
Prozesse einer Umweltbildungs-Beratung
'Modularisierung' als Impuls zur Studienplanung und -praxis
Christian Möller
Modulbaustein I: Positive Umweltentwicklungen
Umweltpädagogische Potentiale und didaktische Anregungen
Anke Plickat
Modulbaustein II: Wege zu umweltfreundlicherem Konsum
Matthias Döbler
Modulbaustein III: Umweltbildung zwischen den Generationen
Klaus Schleicher
Modulbaustein IV: Raum- und Zeitkriterien in der Umweltbildung
Konzeptionelle Probleme, didaktische Aufgaben, transferierbare Methoden
Anhang
Adressen
Hinweise zur Literaturerschließung und Literaturempfehlungen
Kurzbiographien