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Ulrich Baumann
Kausalität und qualitative empirische Sozialforschung
Das Verstehen im Dienst der Ursache-Wirkungsforschung und die Intentionalität
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Zwei sinnvoll beschreitbare methodische Vorgehensweisen in der Diskussion um Kausalität identifiziert der Autor in der Geistesgeschichte im allgemeinen, in der Geschichte der Pädagogik und in der qualitativ-empirischen Sozialforschung im speziellen: das von Dilthey vorgeschlagene hermeneutische Vorgehen der "Feststellung" von Wirkungszusammenhängen (als kausalistischem Weg) und das auf Husserls zurückführende phänomenologische Erforschen von Intentionalität (als antikausalistischem Weg). Nicht nur die unvermeidbare Kombination beider Wege spricht für konsequenten Methodenpluralismus.
1998, IHS, Bd. 267, 230 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-89325-596-2
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