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Eduard Führ, Hans Friesen, Anette Sommer (Hrsg.)

Architektur im Zwischenreich von Kunst und Alltag


In diesem Band soll gezeigt werden, daß die Ästhetik in der Architektur, die in den letzten Jahren als erledigt betrachtet wurde, erneut in den Blick genommen werden muß. Man kann die Ästhetik nicht aus der Architektur ausschließen, da ihr dann eine Qualität fehlt. Ebensowenig kann man den Alltag aus der Architektur entfernen, da sie in diesem Fall zur Plastik wird. Die Beiträge dieses Bandes reflektieren den spezifischen Ort der Architektur zwischen Alltag und Kunst. Dabei wird auch auf die Bestimmung und Beziehung von Kunst und Alltag, d. h. sowohl auf Nutzungs- und Politisierungsaspekte als auch auf die ästhetische Grenze zwischen Kunst- und Betrachterraum näher eingegangen. Schließlich wird die Entwicklung der Kunst in der Moderne am Leitfaden der Verschiebungen der ästhetischen Grenze aufgezeigt.


Aus dem Inhalt

Ferdinand Fellmann
Der Ort der Architektur in der Medienwelt

Karsten Harries
Warum überhaupt Architektur?

Bernhard Waldenfels
Architektonik am Leitfaden des Leibes

Eduard Führ
Einige Anmerkungen zur "Praktischen Ästhetik" in der Architektur

Barbara Baumüller
Baukunst als Politisierung des Stadtbildes
aufgezeigt an Einzelaspekten der Stadtbaugeschichte Prags

Bernhard Kerber
Kunstraum und Lebensraum

Hans Friesen
Grenzüberschreitungen der Kunst


1997, Theoretische Untersuchungen zur Architektur, Bd. 1, 198 Seiten, br., 21,50 EUR, ISBN 978-3-89325-585-6

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