"Jeder Mann, der etwas auf sich hält, weiß, daß Frauen keine Ahnung von Maschinen haben und mit Technik nicht umgehen können …" In diesem Buch geht es um das vorurteilsbehaftete Thema "Frauen und Technik". Dabei beschäftigt sich die Autorin vordringlich mit der Frage, wie Frauen die technologischen Umbrüche der Gegenwart dazu nutzen können, ihre Arbeitssituation zu verbessern und Arbeitsteilungen nach Geschlechtern zu überwinden, also den Wandel aktiv zu gestalten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage nach der Rolle einer geschlechtsspezifischen Weiterbildung, durch die die Gestaltungskompetenz weiblicher Beschäftigter gestärkt werden kann. Vor diesem Hintergrund erarbeitet die Autorin eine theoretische Grundlage für die Entwicklung entsprechender Bildungskonzepte. AutoreninfoSusanne Braun, Jahrgang 1964, Studium der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung in Münster. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit in der Weiterbildung Rückkehr an die Universität Münster; dort Mitarbeiterin der Abteilung Erwachsenenbildung. Seit 1996 Referentin bei einem freien Träger der Weiterbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Pressestimmen"… Die Arbeit von Susanne Braun gibt einen guten Überblick über den Stand der Diskussion und ist ein wichtiger Beitrag für eine neue Diskussion um Technikbildung für Frauen." "Lange hat es keine Diskussion um Technikbildung für Frauen gegeben, sie muß nicht mehr argumentativ vertreten werden, sondern gehört zum Alltag, in den Einrichtungen der Weiterbildung. Um so erfreulicher ist es, daß sich Susanne Braun in ihrer Dissertation kritisch mit dem Geschlechterverhältnis in der Arbeitswelt und der Technikgestaltung sowie mit der darauf bezogenen Weiterbildung auseinandersetzt. 1997, IHS, Bd. 236, 182 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-89325-507-8
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