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Anette Harms

Lernen, wie Japan von anderen lernte

Ausländische Einflüsse auf das japanische Bildungswesen im ausgehenden 19. Jahrhundert


Bei Japans rascher und relativ kontinuierlicher Entwicklung vom Feudalstaat zu einem technologisch und ökonomisch weltweit führenden demokratischen Staatswesen spielte das Lernen von anderen Ländern eine wesentliche Rolle. Dabei gelang es dem Inselstaat wiederholt, sich Außeneinflüssen zu öffnen, ohne seine Identität zu verlieren.

Das Buch zeigt, wie entscheidend die Entwicklung des Bildungswesens den Assimilationsprozeß ausländischer Impulse während der Meiji-Restauration im ausgehenden 19. Jahrhundert prägte. Es werden Strukturen gesellschaftlicher Umorientierung sichtbar, wie sie zur Zeit auch in anderen Ländern, beispielsweise in Rußland, zu beobachten sind.


1997, Kulturkontakte, Bd. 3, 130 Seiten, br., 15,30 EUR, ISBN 978-3-89325-488-0

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