vergriffen
Das häufig beschriebene 'Anderssein' hochbegabter Kinder wird zunehmend auch auf deren Familien übertragen. Einerseits soll die 'Hochbegabtenfamilie' besonderen Belastungen ausgesetzt sein (Geschwisterrivalitäten, überhöhte Erwartungen der Eltern an das Kind), andererseits wird behauptet, diese Familien zeichneten sich durch ein hohes Maß an familiärer Funktionalität aus. Zur Klärung solch widersprüchlicher Annahmen untersuchte die Autorin 151 Familien mit einem intellektuell besonders begabten Grundschulkind und stellte sie einer Vergleichsgruppe von 136 Familien mit durchschnittlich begabten Kindern gegenüber. Pressestimmen"Es ist eine gründliche, sehr genaue und vorsichtige Untersuchung, die hauptsächlich gängige Vorurteile auseinanderlegt und entkräftet. Wer mit den Methoden der Psychologie vertraut ist, insbesondere mit der Fragestellung und Auswertung von Statistiken, wird viele interessante Einzelheiten entdecken. […] Aber auch wenn man die kleingedruckten Tabellen nicht genau studiert, wird man in gut verständlichen Erläuterungen stets über das Erwiesene informiert." "Es ist ein Verdienst des Buches von Tettenborn (1996), einige Alltagsmythen über die Entstehungsbedingungen von 'Hochbegabten' und ihre Probleme zu entlarven, die auch in früheren empirischen Untersuchungen ihren Niederschlag gefunden haben … Was es trotzdem lohnend macht, das ganze Buch zu lesen, sind die sehr guten und informativen Zusammenfassungen bisheriger Studien zu dem Thema samt einer wohlfundierten methodologischen Kritik an ihnen. Es ist damit mehr als eine empirische Untersuchung mit Einleitungsteil; fast eine Monographie zur Familiensituation 'Hochbegabter' … und damit eine gute Ergänzung zu den gängigen Lehrbüchern." 1996, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 1, 234 Seiten, br., vergriffen, ISBN 978-3-89325-396-8
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