Zwischen 1850 und 1914 nutzten Tausende junger deutscher Auswanderinnen ihre Arbeit in fremden Haushalten als "Sprungbrett" in die amerikanische Gesellschaft. Die Erfahrungen und entscheidenden Jahre einiger dieser Frauen zeichnet Silke Wehner-Franco hier nach. Dabei stützt sie sich auf Briefe und Lebenserinnerungen, zieht damalige Ratgeber für Auswanderer heran und nutzt eine Reihe weiterer Quellen für ihre detaillierte Darstellung. PressestimmenNach dem Scheitern der 1848er Revolution, so konstatiert Hermann Oncken, nahm der Auswanderungsstrom aus Deutschland einen "gewaltigen Umfang" an. […] Diese Feststellung unterstellt, daß die Auswanderung nach Amerika wesentlich politisch motiviert war. Daß demgegenüber ebenfalls die sozial bedingte Auswanderung in die Vereinigten Staaten einen hohen Stellenwert besaß, verdeutlicht die folgende Feststellung der Verf.in: "[…] Schon in der Kolonialzeit wurden Dienstboten aus den Reihen der Einwanderer rekrutiert, die damit ihre Überfahrt nach Amerika finanzierten […]" […] Es ist ein insgesamt positives Bild, das die Verf.in von der Situation der deutschen Dienstmädchen in Amerika zeichnet, […] insgesamt aufschlußreiche[…] Ausführungen. > 1994, Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd. 87, 398 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-89325-283-1
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