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Britta Schmitz

Hebammen in Münster

Historische Entwicklung – Lebens- und Arbeitsumfeld – Berufliches Selbstverständnis


Fortschritte in der Geburtshilfe- und Medizin führten nach dem 2. Weltkrieg zu einer Verlagerung des Geburtsortes vom häuslichen Privatbereich ins Krankenhaus. Damit veränderte sich auch das Berufsbild der Hebamme. Ende der 70er Jahre setzte ein neuer Trend ein, der mit dem Vorwurf der Technisierung der Geburtshilfe und der Enthumanisierung des Geburtserlebnisses einherging. Damit änderte sich erneut das Berufsbild. Wie stellt sich der (historische) Wandel des Berufsbildes konkret dar? Welche Auswirkungen auf den beruflichen Alltag und das Selbstverständnis der Hebammen sind erkennbar? Und welchen Stellenwert besitzt der Beruf gegenüber der privaten Lebenssphäre? Diesen Fragen geht die Autorin mit spürbarem Interesse und Engagement für ihr Thema nach.

1994, Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd. 85, 210 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-89325-240-4

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