Der Mainstream der derzeitigen Integrationsdebatte betont den mangelnden Integrationswillen der Anderen, der nicht-etablierten Außenseiter. Wir nehmen eine andere Perspektive ein: In-tegration und Segregation finden in einem gesellschaftlichen Rahmen statt, der nicht zuletzt von strukturellen Zwängen gekennzeichnet ist. Diese gesellschaftlichen und staatlichen Zwänge drängen Nicht-Etablierte in die Segregation. AutoreninfoProf. Dr. Georg Hansen und Dr. Martin Spetsmann-Kunkel sind am Lehrgebiet Interkulturelle Erziehungswissenschaft im Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung der FernUniversität in Hagen tätig. 2008, Lernen für Europa, Bd. 11, 168 Seiten, br., 24,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1999-5
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