Die Arbeit befasst sich mit der Interaktion von Terrorismus und den in Deutschland erlassenen Anti-Terrorismus-Gesetzen. Hierbei handelt es sich um die Gesetze, die der Gesetzgeber seit 1974 in unmittelbarer Reaktion auf terroristische Gewalt erlassen hat. Die Schwerpunkte der Arbeit bilden jeweils das Gesetzgebungsverfahren im historischen Kontext, die inhaltliche Bewertung und schließlich die Klärung, ob das Anti-Terrorismus-Gesetz erfolgreich im Kampf gegen den Terrorismus war bzw. ist. Um diese Fragestellungen umfassend beantworten zu können, werden vorab eine Definition für das Phänomen Terrorismus erarbeitet und die Formen des Terrorismus beleuchtet, die in Deutschland zum Erlass von Anti-Terrorismus-Gesetzen geführt haben. AutoreninfoPhilipp H. Schulte, Jg. 1976, ist seit 2007 zugelassener Rechtsanwalt und als Berater bei einer internationalen Unternehmer-Beratung tätig. 1997 bis 2002 Studium der Rechtswissenschaft, anschließend Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2004 bis 2007 juristischer Vorbereitungsdienst in Frankfurt/Main. 2008, Kriminologie und Kriminalsoziologie, Bd. 6, 306 Seiten, br., 34,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1982-7
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