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Andreas Feige, Carsten Gennerich

Lebensorientierungen Jugendlicher

Alltagsethik, Moral und Religion in der Wahrnehmung von Berufsschülerinnen und -schülern in Deutschland


Was ist Schülerinnen und Schülern der Berufsschule wirklich wichtig in ihrem Leben?

Antworten auf diese Frage sind den Lehrenden der Fächer Religion, Ethik und Politik nur begrenzt zugänglich. Von selbst, zumal im Unterricht, reden Jugendliche nur sehr verhalten über für sie wichtige 'Schlüsselperspektiven', die tiefer gehende Gespräche ermöglichen könnten – Gespräche über die religiösen Dimensionen, die ihrer Alltagsethik und ihren Werteprioriäten unerkannt innewohnen könnten. Die üblichen Umfragen unter Jugendlichen über die Verbreitung vorab definierter 'Religiosität' liefern dazu keine praxisnahen Einsichten.

Demgegenüber vermag diese Befragung durch einen neuen methodisch-theoretischen Ansatz umfangreich und differenziert kommunikative Anschlussstellen für einen religiösen Diskurs zu identifizieren. Sie umfasst mehr als 8.000 konfessionsgebundene, konfessionslose und muslimische Schülerinnen und Schüler aller Gliederungen des Berufsschulsystems in Deutschland.

Mit dieser Studie werden zugleich Umrisse dessen deutlich, was als verhaltensethische Spiegelungen der religiösen Dimension im Leben der gegenwärtigen Jungen Generation gelten kann.

Pressestimmen

Religionslehrer/innen sollen Schüler/innen in ihrem Alltagsleben abholen und kommunikative Anschlussstellen für einen religiösen Diskurs identifizieren. Aber wie soll das geschehen? Und welche Anschlussstellen gibt es? Dabei hilft diese mehr als 8.000 konfessionsgebundene, konfessionslose und muslimische Schülerinnen und Schüler befragende empirische Studie, die Aufschluss darüber gibt, wo und wie Religion im Alltagsleben von Berufsschüler/inne/n Orientierung gibt und von Bedeutung ist.
Thomas Bernhard auf: www. lehrerbibliothek.de vom 18.03.2008


2008, 218 Seiten, br., 24,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1941-4

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