Wie kann Lesekompetenz effektiv gefördert werden? Lesekompetenz ist ein zentrales Ziel schulischer Bildungsprozesse und eine der wichtigsten Voraussetzungen für schulischen und beruflichen Erfolg sowie die Teilhabe an der modernen Gesellschaft. Die in den letzten Jahren aufgezeigten erheblichen Defizite in der Lesefähigkeit von Schülern machen die Notwendigkeit der Entwicklung von effektiven Fördermaßnahmen deutlich. Neben der Schule stellt die Familie ein wesentliches Umfeld dar, in dem Lesen, Textverständnis und individuelle Voraussetzungen der Lesekompetenz gefördert werden können. Im ersten Teil des Buches wird ausführlich auf das Konzept der Lesekompetenz, Leseprozesse, Entwicklung und Voraussetzungen des Lesens sowie Maßnahmen und pädagogisch-psychologische Konzepte zur Leseförderung eingegangen. Im zweiten Teil wird die Überprüfung der Implementierbarkeit und Effektivität des neu entwickelten Berliner Eltern-Kind-Leseprogramms im Rahmen einer umfangreichen empirischen Studie dargestellt. Zentrale Ergebnisse sind die erfolgreiche Förderung des Wortschatzes und metakognitiver Kompetenzen durch die Programmteilnahme. AutoreninfoNele McElvany, Studium der Psychologie an der Freien Universität Berlin, 2001 Diplom. Seit 2002 Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Forschungsbereich Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme. Forschungsinteressen: Lesekompetenz (Entwicklung, individuelle und soziale Einflussfaktoren, Diagnostik, Förderung), Kompetenz von Lehrkräften, Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule. 2008, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 64, 300 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1899-8
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