Welche Aufgaben hat ein evangelisches Schulwesen im modernen neuzeitlichen Staat? Wie selbstverständlich können wir von einem Zusammenhang zwischen allgemeiner und religiöser bzw. christlicher Bildung ausgehen? Welche pädagogischen Aspirationen – oder besser gesagt: Hoffnungen – sind heute mit Lehren und Lernen verknüpft? Diese Studie hat sich die Frage nach den Aufgaben des evangelischen Schulwesens gestellt: Welche Ziele sollen evangelische Schulen in Österreich heute (weiter) verfolgen und welche Wege sollen sie (neu) einschlagen? Die Besonderheit des österreichischen evangelischen Schulwesens liegt vor allem auch darin begründet, dass die Mehrheit der Lehrerschaft und der Schülerinnen und Schüler nicht evangelisch sind. Daher ist die Ausgangsfrage noch dahin gehend zu verschärfen, welche Aufgaben das evangelische Schulwesen unter dieser Bedingung hat. Die Ergebnisse dürften daher für alle mit dem evangelischen Schulwesen Beschäftigten interessant sein, auch besonders für die Schulträger. AutoreninfoHelmar-Ekkehart Pollitt ist Leiter des Religionspädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche in Österreich. Das Institut ist für die Fortbildung aller Religionslehrerinnen und -lehrer aller Schultypen sowie für die evangelischen Schulen zuständig. Ab Oktober 2007 wird das Institut in die neu entstehende Kirchliche Pädagogische Hochschule in Wien integriert. Margit Leuthold ist Theologin und Pädagogin, Krankenhausseelsorgerin und Geschäftsführerin von Respect (Institut für integrativen Tourismus und Entwicklung). Arno Preis ist Theologe und im Schulwerk Wien Schultheologe im Schulwerk Wien sowie Gefängnisseelsorger in Niederösterreich. PressestimmenDie erhobenen Daten an evangelischen Ausbildungsstätten belegen die Stärken der Einrichtungen im pädagogischen Handeln und in der Schulkultur, führen aber auch zu Anfragen im Blick auf den sozioökonomischen Hintergrund der Elternhäuser. […] Die Studie liefert daher auch für unsere Diskussion interessante Perspektiven. 2007, Schule in evangelischer Trägerschaft, Bd. 7, 142 Seiten, br., 19,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1817-2
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