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Sabine Manzel

Kompetenzzuwachs im Politikunterricht

Ergebnisse einer Interventionsstudie zum Kernkonzept Europa


Die Interventionsstudie entstand im Rahmen der bildungspolitischen Debatten um den domänenspezifischen Kompetenzerwerb an Schulen und in Anlehnung an Leistungsmessungen wie PISA und die IEA-Studie zur politischen Bildung. Grundlagen bilden der kognitive Kompetenzbegriff von Eckhard Klieme, der instruktional-konstruktivistische Lehr-Lernansatz für internet-based instruction aus der Pädagogischen Psychologie, politikwissenschaftliche Fachkonzepte und politikdidaktische Prinzipien für politische Urteilsbildung. Die Ergebnisse der quasi-experimentellen Studie zum Kernkonzept Europa zeigen signifikant, dass die internetbasierte Lehr-Lernumgebung WebQuest zu höheren kognitiven Outcomes beim politischen Urteilen führt als alltäglicher Politikunterricht.

Autoreninfo

Sabine Manzel, geb. 1973, Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Konstanz und Stockholm. 2000 bis 2003 Produktmanagerin Medien in Düsseldorf. Sie hat drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe an empirischen Forschungsprojekten gearbeitet und in diesem Rahmen ist die vorliegende Dissertation entstanden. Sie war 2006 in Elternzeit und hat seit 2007 einen Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum.


2007, Politikdidaktische Forschung, Bd. 1, 284 Seiten, br., 24,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1784-7

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