Es gibt in unserer Zeit offensichtlich eine zunehmende Zahl hochbegabter und hochmotivierter Heranwachsender, die sich sehr früh auf den Weg zum Hochleistungssportler machen. Mit dem hohen Leistungsstreben gehen sie ein hohes Risiko ein: Sie verzichten auf große Teile jugendlicher Freiheiten (erlauben sich insbesondere keine Experimente in Fragen der Geschlechts- und Berufsrollenorientierung), können aber bei einem – nicht unwahrscheinlichen – Misserfolg auf diese Vororientierungen nicht aufbauen. Im Schnittpunkt zwischen Sport, Gesellschaft und Pädagogik werden hier die Bildungsgänge einiger Jungprofis auf dem Weg zum Hochleistungssportler beobachtet bzw. begleitet.
AutoreninfoDr. Axel Kreutzer, geb. 1961, studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster die Fächer Sport, Geschichte und Pädagogik für die Sekundarstufe I/II und anschließend an der Universität in Dortmund Sonderpädagogik mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Lernen. Im Jahre 2005 promovierte er zum Dr. paed. Zurzeit ist er Rektor einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung und ist Lehrbeauftragter an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster im Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaft. 2006, Edition Global-lokale Sportkultur, Bd. 20, 264 Seiten, br., 24,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1709-0
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