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Martin Doehlemann

Die Dreißigjährigen

Lebenslust und Lebensfragen


30 Jahre alt zu werden – das verband sich in den verschiedenen Jahrhunderten mit unterschiedlichen Einschätzungen und Lebensfragen. In früheren Zeiten war die Vorstellung verbreitet, mit diesem Alter auf dem Gipfel des Lebens zu stehen und den Abstieg vor sich zu haben. Heute hingegen sehen sich viele Menschen um 30 noch auf dem Anstieg – oft auf unmarkierten Wegen und die Gipfel vielfach in Wolken.

Lebenszeit und Jugendzeit haben sich verlängert, Wahlfreiheiten und Wahlzwänge haben zugenommen. Welche Fragen stellen etwa 30-Jährige heute an sich und das Leben? Wie steht es um ihr Selbstbewusstsein – im doppelten Sinne von Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis? Geben sie ihrer Generation einen Namen? Fühlen sie sich erwachsen? Ist es ein "schwieriges Alter"? Was gewinnen diese Menschen aus dem nachdenklichen Selbstbezug? Hat er auch Schattenseiten? Haben vielleicht die verbreiteten Schwierigkeiten in Sachen Liebe damit zu tun?

Diesen Fragen geht der Autor nach und vergleicht dabei auch unverheiratete, kinderlose 30-Jährige mit Gleichaltrigen, die Kinder haben.

Autoreninfo

Martin Doehlemann, Dr. rer. soc., M.A., ist Professor für Soziologie am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster.

Pressestimmen

In der präzisen Dokumentation und ungeschönten Analyse der konkreten Identitäts-und Lebensentwürfe von Dreißigjährigen heute werden die Schwierigkeiten einer von vielen und oft unvereinbaren Ansprüchen umgetriebenen (um nicht zu sagen gebeutelten) Generation deutlich. […]
Doehlemanns Mentalitätsanalyse der Dreißigjährigen zu lesen, ist eine Freude – keine Spur von verrufenem Soziologendeutsch, nicht selten funkelnde Aphorismen.

Norbert Rath in: www.socialnet.de vom 08.10.2007.


2006, 178 Seiten, br., 14,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1653-6

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