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Ruth Erken

Tibetische Familien im indischen Exil

Eine Studie zu traumatischen Erfahrungen durch Flucht und Exilierung


Die Studie beschreibt und analysiert die Hintergründe der schwierigen Situation tibetischer Flüchtlinge im nordindischen Exil. Diese Flüchtlinge sind zweifach traumatisiert, und zwar durch die massive Sinisierung ihrer tibetischen Heimat und durch die gefahrvolle Flucht über den Himalaya. Erhebliche Adaptionsprobleme im nordindischen Exil kommen erschwerend hinzu. Empirische Grundlagen der Studie sind Interviews mit tibetischen Flüchtlingen in Nordindien. Dieses originäre und seltene Material wurde mit Hilfe der qualitativen Sozialforschung untersucht, wodurch tiefgehende Einblicke in die Binnenstruktur der exil-tibetischen Familie und innerpsychischen Vorgänge der Betroffenen ermöglicht werden.

Autoreninfo

Ruth Erken ist Diplom-Pädagogin und befasst sich schwerpunktmäßig mit interdisziplinären Projekten. Den wissenschaftlichen Hintergrund hierfür bieten Studien in Politikwissenschaft und Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens. Die Kölnerin arbeitet im In- und Ausland mit traumatisierten Flüchtlingen.


2006, 180 Seiten, br., 24,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1636-9

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