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Daniela Ulber

Organisationsdiagnose an Schulen

Entwicklung eines Survey-Feedback-Instruments zur Bestandsaufnahme im Schulentwicklungsprozess


Vor dem Hintergrund der Relevanz, die der Einzelschule in den letzten Jahren als Handlungsebene für die Qualitätssicherung im Bildungsbereich zugeschrieben wird, beschreibt die Arbeit die Entwicklung und Erprobung des Survey-Feedback-Instruments ODAS zur Organisationsdiagnose an Schulen, das eine Bestandsaufnahme zu Beginn von Schulentwicklungsprozessen ermöglicht und damit die Qualitätsentwicklung von Schulen unterstützt. Die Angemessenheit des Organisationsentwicklungsansatzes für Schulen wird vor dem Hintergrund verschiedener organisationssoziologischer Theorien diskutiert. Das Instrument ODAS besteht aus Fragebogenversionen für Lehrer, Schüler und Eltern. Die Instrumententwicklung erfolgt theoriegeleitet auf der Grundlage eines systemischen Organisationsmodells. Das Instrument wurde an 14 Schulen unterschiedlichen Schultyps erprobt, die Validierung trägt den Spezifika der Organisationsdiagnostik Rechnung. ODAS erweist sich als adäquates Instrument sowohl für den Einsatz im Rahmen der Qualitätsentwicklung von Einzelschulen als auch für wissenschaftliche Studien im Bereich der Schulforschung.

Autoreninfo

Daniela Ulber ist Diplom-Psychologin und Diplom-Kommunikationswirtin. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Otto Friedrich-Universität Bamberg und der Freien Universität Berlin war sie mit unterschiedlichen Bereichen der Schul- und Evaluationsforschung befasst.

Pressestimmen

Gerade wenn Selbstevaluation nicht nur eine weitere verordnete Pflichtübung sein soll, sondern in den Schulen zu einem produktiven pädagogischen Diskurs beitragen möchte, muss die dafür notwendige Datengrundlage zuverlässig und einschlägig sein. Die Arbeit von Daniela Ulber kann in diesem Zusammenhang als wichtiger Beitrag angesehen werden.
Uwe Maier in: EWR 6 (2007), Nr. 3, URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/83091628.html

Als Fazit möchte ich festhalten, dass es mit der vorgelegten Arbeit und dem ODAS als Instrument der Organisationsdiagnose an Schulen auf hohem methodischen Niveau gelungen ist, Schulentwicklungsprozesse auf der Basis von objektivierbaren Daten anzustoßen und zu begleiten. Es ist eine besondere Stärke der vorliegenden Arbeit, dass in allen Phasen der Instrumentenentwicklung immer auch kritisch auf eine theoretische und empirische Basis Bezug genommen worden ist und dass auch während der Entwicklung die Rückmeldungen der Befragten sorgfältig geprüft und systematisch unter Berücksichtigung strenger methodischer Gesichtspunkte eingearbeitet wurden.
Aus: Zeitschrift für pädagogische Psychologie. 21 (2)/2007. S.187ff.


2006, IHS, Bd. 459, 286 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1628-4

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